Priorisieren mit der Eisenhower-Methode

Priorisieren heißt, sich tagtäglich neu für das zu entscheiden, was erledigt werden muss, um Ziele zu erreichen. Die zentrale Frage auf dem Weg dahin: Sind die zu erledigenden Dinge wichtig oder dringend? Das Eisenhower-Prinzip hilft dabei, Aufgaben systematisch anzugehen.

Das Prinzip, das auch Eisenhower-Methode oder Eisenhower-Matrix genannt wird, hilft beim Priorisieren der eigenen Aufgaben und Projekte. Ob es von dem namensgebenden US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower auch tatsächlich praktiziert wurde, ist strittig. Fest steht jedoch: Es funktioniert.

Das A und O beim Priorisieren: Dringend oder wichtig?

Wichtige Aktivitäten bringen dich deinen Zielen näher. Dagegen erfordern dringende Aktivitäten zwar viel Aufmerksamkeit, haben dabei jedoch wenig Einfluss auf dein Gesamtergebnis. Wichtiges solltest du deshalb niemals zugunsten von Dringendem verschieben. Finde also zunächst heraus, welche Aufgaben den größten Einfluss auf deinen Erfolg haben. Dabei hilft dir die Prioritäten-Rangfolge nach Eisenhower.

Sofort loslegen oder ab in den Mülleimer?

A-Priorität: Alles, was dringend und wichtig ist, gehört sofort erledigt. Am besten noch heute.

B-Priorität: Dinge, die wichtig sind, jedoch nicht am selben Tag erledigt werden müssen, gehören in diese Kategorie. Für B-Aufgaben solltest du dir regelmäßig Zeit nehmen, am besten setzt du dir dazu Termine. Viele neigen dazu, diese Arbeiten auf die lange Bank zu schieben, weil sie eben nicht dringend sind. Ein Fehler, denn sie bringen dich deinen Zielen näher. Wer diese Aufgaben zügig erledigt, vermeidet zudem so manches Problem. Ein Beispiel: Der Bericht für die Vorstandssitzung, der dir eine Beförderung bringen könnte, der aber eigentlich noch einen Monat Zeit hat. Wartest du damit bis zur letzten Minute, endet das Projekt schnell in einer Krise.

C-Priorität: Hier handelt es sich um To-dos, die scheinbar dringend sind, jedoch nicht wichtig. Hier gilt: Ruhe bewahren und wann immer möglich, an Kollegen delegieren. Damit gewinnst du Zeit für Aufgaben, die sonst untergehen würden.

D-Priorität: Was weder dringend noch wichtig ist, gehört in diese Kategorie und kann getrost im Mülleimer verschwinden. Geht es um Termine, kannst du sie gerne an andere übergeben. Für die Tätigkeiten kannst du dich bewusst entscheiden, wenn sie dir Spaß machen oder ein wenig Erholung an einem stressigen Tag bieten.

Die Macht der Intuition

Fernab jeglicher Theorien haben wir unsere Intuition. Ebenso wie in vielen anderen Lebenslagen, solltest du auch beim Priorisieren auf dein Bauchgefühl hören. Dabei helfen dir folgende Fragestellungen:

  • Wenn die Zeit heute nur fürs Erledigen einer einzigen Aufgabe reichen würde, welche müsstest du am dringendsten angehen?
  • Welche drei Aufgaben musst du bis Feierabend unbedingt erledigt haben, um zufrieden auf die Couch fallen zu können?
  • Welche Aufgabe musst du erledigen, um mit Projekt XY ein gutes Stück voranzukommen?

Last but not least: Mach dir klar, dass du nie genug Zeit haben wirst, um all das zu tun, was du tun könntest. Ein schlechtes Gewissen ist vergeudete Zeit.

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