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Pasta e basta! Leckereien rund um den Welt-Pasta-Tag
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Pasta-Gerichte

Pasta e basta! Leckereien rund um den Welt-Pasta-Tag

 Anja Merklin-Wendle
Anja Merklin-Wendle
Content Managerin

Pasta-Fans aufgepasst: Am 25. Oktober ist der Welttag der Nudel. Für alle Nudelliebhaber haben wir zu Ehren des Welt-Pasta-Tags Spannendes und Praktisches rund um Spaghetti, Spätzle und Co. zusammengestellt.

Wo kommt die Pasta überhaupt her?

Pasta in den verschiedensten Formen gibt es schon seit Jahrtausenden rund um den Globus. Sei es in China, Indien oder im Nahen Osten: Überall lassen sich Geschichten rund um die Nudel finden. Wer genau die Nudel erfunden hat, ist im Übrigen immer noch umstritten. Aber ein vor einigen Jahren entdeckter rund 4.000 Jahre alter Spaghetti-Topf aus China liegt bisher ganz gut im Rennen …

Pasta verbinden wir mit Italien, doch nicht erst Marco Polo brachte die Nudel ins Land, in dem die Zitronen blühen. Denn im Mittelmeerraum gab es Pastagerichte und Geräte zur Nudelherstellung schon in der Antike, wie Grabbeigaben belegen. Aus dem 12. Jahrhundert gibt es erste Berichte über gekochte Fäden aus Weizen aus Sizilien, die von Muslimen und Christen gern gegessen wurden. Die Araber erfanden eine Nudeltrocknungstechnik, bei der sie die frischen Nudeln an der Wäscheleine trockneten, um sie so auch unterwegs verspeisen zu können. Diese brachten sie später nach Europa. Die erste Nudelfabrik gründete ein Italiener und erfand damit schon 1825 die erste industrielle Nudelherstellung.

Das Leben ist eine Mischung aus Magie und Pasta!

Federico Fellini (Ital. Filmregisseur)

Pasta ist abwechslungsreich

Ob Gourmetküche oder One Pot Pasta schnell zwischendurch: Pasta in allen Varianten ist heute ein beliebtes Gericht und passt dazu in jeden vegetarischen oder veganen Speiseplan. Auch in der Homeoffice- und Coronazeit ist es ein prima Essen für die Mittagspause und sehr beliebt: Pro Kopf verzehren die Deutschen knapp 10 Kilogramm jährlich, Tendenz seit Jahren steigend. Im Gegensatz zu Italien, wo die Pasta zwischen „Antipasti“ und dem Hauptgericht „Secondo“ als eigener Gang („Primo“) gegessen wird, ist sie bei uns entweder Beilage oder Hauptgericht.

Die vielen Varianten machen es möglich, dass es beim Genießen nie langweilig wird: Nudeln aus Linsen, Kichererbsen oder mit einer Algenfüllung liefern Abwechslung und sind glutenfrei. Gesund sind auch Nudeln mit Kurkuma, Brennnesseln, Bärlauch oder Spinatfüllung. Sie liefern wertvolles Eiweiß, aber auch Magnesium und Eisen und helfen als alternative Proteinquelle, den Fleischkonsum zu senken.

Wie gesund sind Nudeln?

Wer seit der Coronakrise ein paar Nudelpakete mehr hortet als bisher, muss kein schlechtes Gewissen haben. Zwar geraten Kohlenhydrate immer mal wieder in die Kritik, weil sie schnelle Energie liefern und den Blutzucker ansteigen lassen. Dennoch sind sie in Maßen genossen gesund und machen nicht dick – trotz aller negativer Berichte. Dick machen vor allem die Sahnesoßen oder der üppige Käse beim Überbacken. Vor allem die Vollkornvarianten sind gesund. Sie enthalten mehr als doppelt so viele Ballaststoffe und auch mehr Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe als die hellen Nudeln. Dadurch sättigen Vollkornnudeln langhaltend und haben einen positiven Einfluss auf die Darmaktivität.

Tipp: Wer Pasta „al dente“ – also bissfest – genießt, muss weniger um seinen Blutzuckerspiegel fürchten: Durch die kürzere Kochzeit wird weniger Stärke aufgespalten. Dadurch steigt der Blutzucker langsamer und kontrollierter an. Und wer gekühlte Nudeln aus dem Kühlschrank vom Vortag aufwärmt, nimmt ebenfalls weniger Kalorien auf. Durch die Abkühlung kristallisiert ca. 10 % der Stärke und wird in resistente Stärke umgewandelt, die der Körper nicht aufnehmen kann. Diese resistente Stärke passiert den Dünndarm wie Ballaststoffe nahezu unverdaut und dient im Dickdarm den guten, nützlichen Bakterien als Futter.

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