Erfolgreiches Low Performing: Heute mal früher heim

Du hast zwar den Weg in die Arbeit bewältigt, findest aber, dass es nach dem Mittagessen dann auch mal langsam reicht:  Für den Fall, dass du den Low Performern dieser Kategorie zählst und zwar im Büro bist, es aber nicht mehr allzu lange sein möchtest, brauchst du eine Ausrede, die keine Fragen offen lässt. Wir hätten da ein paar Vorschläge für dich. Der dritte und letzte Teil unserer Serie rund um erfolgreiches Low Performing.

Ausrede 1: Die Mitleidstour

An manchen Tagen tritt wahrscheinlich auch der Fall ein, dass du es bis in die Arbeit geschafft hast. Eventuell sogar pünktlich, um beim Chef Bonuspunkte zu sammeln. Aber als Gegenleistung fürs Erscheinen möchtest du natürlich früher gehen. Hierfür gibt es auch Kniffe, wie du mit der Siesta zu deinem wohlverdienten Feierabend kommst. Ein über Jahrzehnte erprobter und immer noch bewährter Ansatz ist die Mitleidstour. Plötzlich einsetzende Migräne, höllische Zahnschmerzen, gefährliche Schwindelanfälle oder auch die erschütternde Nachricht über den Tod deines Goldhamsters können dich von Null auf Hundert arbeitsunfähig machen.

Ausrede 2: Der Überarbeitete

Eine weitere Grundregel für Low Performer lautet: Sei überabeitet! Egal wie viel du zu tun hast. Neue Aufgaben werden immer abgelehnt, delegiert oder ignoriert. Gängige Antworten auf Job-Anfragen sind: „Dafür habe ich nicht genügend Zeit“, „das gehört aber wirklich nicht zu meinen Aufgaben“, „mir ist leider etwas ganz wichtiges dazwischen gekommen“ oder auch „frag doch mal den Hubi, der hat sicher noch Kapazitäten“. Und weil du ja chronisch überarbeitet bist, kannst du selbstverständlich auch öfter als andere früher gehen, „Überstunden“ abfeiern.

Ausrede 3: Der Souveräne

Warum du früher gehen darfst: Weil du es dir verdient hast.

Ausrede 4: Das Muttersöhnchen

Bist du wirklich fertig mit der Welt und willst deine Ruhe haben, dann mach es doch wie früher in der Schule. Geh ins Sekretariat, oder wenn es keins gibt, erbarme dich und rufe selbst bei deiner Mutter an und lass dich abholen. Bei Nachfragen kann deine Mutter ja auch eine schriftliche Entschuldigung bei deinem Chef einreichen. Eine etwas entwürdigende aber effiziente und unkonventionelle Methode, der Arbeit „Servus“ zu sagen.

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