Urlaubsfeeling im Job: So sorgst du für Entspannung

Klar, Urlaub braucht der Mensch und gerne auch mal länger. Ein paar Wochen einfach mal raus, die Seele baumeln lassen und tun, was einem Spaß macht. Das Problem dabei: Sind die restlichen Wochen im Arbeitsjahr konstant stressig und aufreibend, kann dich keine Auszeit vor Stress und Überlastung bewahren. Du solltest dir deshalb auch im Job-Alltag kleine Inseln der Entspannung schaffen. Sie helfen dir, langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Schaff dir kleine Alltags-Auszeiten

In der heutigen Zeit arbeiten wir schneller und flexibler. Doch das bringt uns auch eine große Herausforderung: Wir sind ständig erreichbar, können schlechter abschalten. Statt uns Abstand und Entspannung zu verschaffen, checken wir auch nach Dienstschluss unsere Arbeits-Mails und denken an Projekte. Hier einige Vorschläge, um während des Job-Alltags kleine Ruhephasen zu etablieren:

  • Gönn dir während des Arbeitstages Mikropausen. Auch wenn es paradox klingen mag: Gerade wenn es stressig wird, mach zwischendurch Atemübungen, geh kurz raus an die frische Luft oder schau einfach nur aus dem Fenster. Das bringt dein Gehirn zur Ruhe und sorgt für neue Energie.
  • Wenn du gemeinsam mit deinen KollegInnen zu Mittag isst, geht es bei euren Gesprächen eventuell wieder um die Arbeit. In diesem Fall kannst du vielleicht noch alleine einen kurzen Spaziergang machen. So hast du auch ein wenig Zeit für dich selbst.
  • Plan dir feste Zeiten während des Tages ein, an denen du offline bist. Vielleicht während der Mittagspause, deiner Sportrunde oder generell abends ab einer gewissen Uhrzeit. Oder mach gleich dein ganzes Wochenende zum Online-Sabbatical.
  • Mach dir eine Liste mit rund 30 Dingen, die dir Spaß machen, die dich entspannen und die du allein oder gemeinsam mit Familie oder Freunden machen kannst. Such dir davon sieben Dinge raus, die du an jedem der Wochentage tun willst. So machst du ganz bewusst jeden Tag etwas für dich selbst und schaffst dir regelmäßig kleine Auszeiten und Inseln der Entspannung.
Tipps für einen gesunden Schlaf

Wer schlecht schläft, ist gestresst und weniger leistungsfähig. Das kennen wir wohl alle aus leidlicher Erfahrung. Gerade in Zeiten, in denen Power und Leistung besonders gefragt sind, ist das natürlich das Schlechteste, was dir passieren kann. Zu schlaffördernden Mitteln oder Medikamenten zu greifen, sollte wirklich nur die allerletzte Option sein. Vorher kannst du noch folgende Dinge ausprobieren, um Qualität und Dauer deines Schlafs zu verbessern:

  • Vor dem Schlafengehen solltest du folgendes besser vermeiden: Schwer essen oder ein anstrengendes Workout. Beides bringt das vegetative Nervensystem in den Aktivitätsmodus. Äußerst hinderlich für erholsamen Schlaf.
  • Wenn du nachts aufwachst, schau nicht auf die Uhr. Sonst signalisierst du deinem Gehirn: Ich wache jede Nacht um drei Uhr auf. Und das tust du dann auch.
  • Schaff dir Rituale. Ob du nun ein paar Seiten liest, Musik hörst oder Tagebuch schreibst: Rituale vermitteln Sicherheit und signalisieren dem Gehirn, dass es jetzt bald Zeit ist, in den Schlafrhythmus überzugehen.
Team Karriere Boost

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