Stressmanagement: 5 Tipps für mehr Entspannung

Du willst den Stress in deinem Leben reduzieren? Diese fünf Tipps sorgen für mehr mehr Entspannung.

Wohl zu kaum einem anderen Thema gibt es so viele Tipps und Ratschläge wie zum Stressmanagement. Sport, Achtsamkeitstraining, Ernährung – manche versuchen auch, die Symptome mithilfe von Medikamenten in den Griff zu kriegen. Auch du stehst momentan vor der Frage, wie du den Stress in deinem Leben reduzieren kannst? Hier fünf Tipps, wie du für mehr Entspannung sorgst – und von welchen Wegen wir eher abraten.

1. Grundsätzlich: Erstmal zum Gesundheitscheck

Planst du, dein Leben in Zukunft entspannter zu gestalten, empfehlen wir als ersten Schritt den Gang zum Hausarzt. Denn Symptome wie innere Unruhe und Erschöpfung können auch körperliche Ursachen haben. Das solltest du abklären. Wenn beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion oder eine Nebennierenschwäche vorliegen, nützt dir das beste Stressmanagement nichts.

2. Zur Entspannung ab auf die Couch? Besser mal ein Buch!

Die Vorstellung, sich einfach abends vor den Fernseher zu legen und sich berieseln zu lassen, ist durchaus verlockend. Nach Feierabend nicht mehr allzu viel nachdenken und überhaupt schläft man vor dem Fernseher auch viel schneller ein … Doch Vorsicht: Hirnforscher haben herausgefunden, dass beim Fernsehen nur die rechte Hirnhälfte angesprochen wird. Hier sind die Emotionen, aber auch Intuition oder Kreativität beheimatet. Die linke, die für Reflexion und kritisches Denken zuständig ist, bleibt hier außen vor. Eigentlich finden wir das ja gut, denn grübeln wollen wir wirklich nicht mehr. Das Problem: Die Reize fließen „ungefiltert“ in andere Bereiche unseres Gehirns. Dort können sie unterbewusst Furcht, Entsetzen oder Machtlosigkeit (z.B. durch Nachrichten oder Reportagen) oder auch vermehrte innere Anspannung (bei Krimis oder Horrorfilmen) auslösen. Fernsehen ist also nichts, was dem Gehirn Erholung verschafft. Übrigens helfen da auch keine geschlossenen Augen – auch wenn du vermeintlich schlummerst, arbeitet dein Gehirn auf Hochtouren weiter. Besser: Wieder mal ein Buch lesen, sich abends mit Freunden treffen und abendliche Rituale einführen – mehr dazu in Punkt 3.

3. Abendliche Rituale helfen beim Einschlafen

Rituale am Abend helfen, deinen Geist zu beruhigen und dir vor dem Einschlafen Sicherheit zu vermitteln. Das kann ein Heißgetränk sein, wie heiße Milch mit Honig oder ein guter Tee. Oder du suchst dir in deiner Wohnung einen Lieblingsplatz und machst es dir zur Gewohnheit, in aller Ruhe den Tag Revue passieren zu lassen. Vielleicht schreibst du dort auch eine To-do-Liste für den nächsten Tag – auch das hilft, die kommenden Aufgaben und mögliche Probleme bis zum kommenden Morgen aus deinen Gedanken zu verbannen.

4. Sorge für erholsamen Schlaf

Eine der wichtigsten Regenerationsphasen für den Körper findet nachts statt. Ein paar zu kurze oder unruhige Nächte sind zwar unangenehm, aber noch keine große Sache. Ist die Qualität deines Schlafs dauerhaft gestört, kann das ernsthafte körperliche und psychische Probleme nach sich ziehen. Hier ein paar Tipps, wie du für gute Nachtruhe sorgst:

  • Schaff ausreichend Puffer zwischen Alltag und Nachtruhe. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Vor dem Einschlafen noch kurz die Mails zu checken, ist Gift für einen erholsamen Schlaf. Auch, wenn nichts akut Beunruhigendes im Postfach lauert – deine Gedanken werden dennoch kurz vor dem Einschlafen auf Business gepolt.
  • Manche schwören darauf, sich abends beim Sport auszupowern und schlafen dann tatsächlich besser. Das ist aber nicht bei jedem so. Einige sind dann so aufgeweckt, dass an Schlaf nicht zu denken ist. In dem Fall: mach lieber morgens Sport.
  • Entspann dich auch in Sachen Schlaf. Nicht jeder hat das gleiche Schlafbedürfnis. Bist du nach 6 Stunden erholt, dann lass dich nicht stressen, wenn mehr empfohlen wird

5. Geh erholt in die Freizeit

Leasure Sickness – das Phänomen, am Wochenende oder im Urlaub krank zu werden, ist weit verbreitet. Kein Wunder: Wenn der eigene Energiehaushalt völlig erschöpft ist und dein Immunsystem durch die plötzlich fehlenden Stresshormone in den Keller sackt, bist du besonders anfällig für Viren und Bakterien. Dein Körper fordert einfach nur die Ruhe ein, die ihm zusteht. Besser: Hol dir Entspannung auch während des Arbeitstages. Regelmäßige kleine Pausen von 10 Minuten reichen da schon aus. Das kann der Blick aus dem Fenster sein, der Plausch mit Kollegen oder der kurze Gang um den Block. Schaffst du es, deine Akkus auch während dem Joballtag immer wieder aufzuladen, kannst du auch deine freie Zeit genießen und dich dort so richtig erholen.

Viele weitere Tipps zur Erholung, ein Notfallprogramm für besonders stressige Situationen und noch viel mehr Wissenswertes rund um das Thema „Stressmanagement“ findest du in dem gleichnamigen TaschenGuide von Petra Isabel Schlerit und Susanne Antonie Fischer.

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