Stressbewältigung

Stressbewältigung: Don’t panic – breathe!

Stressbewältigung ist angesagt am 18. Juni, dem internationalen Panik-Tag. Denn statt Panik zu machen, zelebrieren wir genau das Gegenteil. Feiere mit uns: Lass deine Ängste und Sorgen los, nimm dir Zeit für dich, tu, was dir guttut und schlage der Panik damit ein Schnippchen. Also lehn dich jetzt zurück und lese ganz entspannt unser Plädoyer für mehr Achtsamkeit.

Panic on the streets of London, panic on the streets of Birmingham, I wonder to myself, could life ever be sane again … ♪

Die Textzeile von The Smiths spricht wahrscheinlich vielen aus den Herzen angesichts der derzeitigen Pandemie. Zu all dem, was uns sonst privat und bei der Arbeit umtreibt, kommt dieser Umstand noch erschwerend dazu. Die allgemeine Panik lässt unseren Stresspegel ansteigen. Gerade in Ausnahmesituationen ist es deshalb wichtig, mithilfe von Achtsamkeit eine gesunde Form der Stressbewältigung zu finden!

Warum sich Achtsamkeit lohnt

Es ist wissenschaftlich erwiesen: Menschen, die Achtsamkeit praktizieren, sind glücklicher und zufriedener. Warum? Weil sie gelassener mit Stress umgehen, eine gesunde Beziehung zu ihrem eigenen Körper haben und damit ihr Immunsystem stärken. Zudem sind sie emotional ausgeglichener und können den gegenwärtigen Moment intensiver erleben. Das klingt schon sehr lohnend, zumindest in unseren Ohren.

Stressspirale durchbrechen

Stuft unser Gehirn einen Reiz als Gefahr ein, löst das eine Stressreaktion in uns aus. Dabei unterscheidet das Gehirn nicht, ob es sich um eine tatsächliche Gefahr handelt oder nicht. Um diesen Mechanismus zu durchbrechen, braucht es Achtsamkeit. Warum das wichtig ist?

Wenn du ständig im Stressmodus agierst und verlernt hast, zur Ruhe zu kommen, bekommt dein Körper nicht die Erholung, die er benötigt. Das wirkt sich negativ auf dein Immunsystem aus. Stressbewältigung durch Achtsamkeitsübung hilft dir, schneller zu erkennen, dass du dich in einer Stressreaktion befindest. Das gibt dir die Möglichkeit, die automatische Reaktion deines Körpers zu unterbrechen und bewusst zu entscheiden, wie du auf diesen Reiz reagieren willst. Entscheidest du dich für Gelassenheit statt Gestresstheit, trainierst du gleichzeitig die Aktivierung des Ruhemodus.

Diese Einstellungen fördern Achtsamkeit und Stressbewältigung
  • Nicht-Urteilen: Trenne Beobachtung und Bewertung – versuche nicht sofort zu urteilen, sondern betrachte die Dinge losgelöst ohne wertenden Blick. So kannst du sie dann in Ruhe bewusst bewerten.
  • Geduld: Geduld ist eine Tugend. Hast du einmal verinnerlicht, dass Veränderungen Zeit brauchen, wirst du entspannter einen Schritt nach dem anderen gehen.
  • Neugierde: Bleibe neugierig! Betrachte auch Altbekanntes immer wieder mit neuem Blick. So nimmst du Alltägliches bewusst wahr und lernst den Moment zu schätzen. Denn: Wir leben jetzt, im Moment, und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft.
  • Vertrauen: Hab Vertrauen in dich selbst. Du weißt am besten, was dir guttut. Darum sei du selbst, sei offen für neue Erfahrungen und höre auf deine Intuition.
  • Annehmen: Nimm die Realität an – auch wenn sie unangenehm ist. Es kostet zu viel Kraft, dich gegen Unveränderliches aufzulehnen. Stell dich deinen Gefühlen und konzentriere dich darauf, die Situation positiv zu verändern.
Du willst tiefer in das Thema eintauchen?

Svea und Arist von Hehn beleuchten in ihrem Buch „Achtsamkeit in Beruf und Alltag“ verschiedene Aspekte zum Thema Achtsamkeit und geben wertvolle Tipps zu Meditation und Körperwahrnehmung.

Team Karriere Boost

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