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Selbstempathie lernen: Stressabbau mit der SAAT-Methode
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Selbstempathie lernen: Stressabbau mit der SAAT-Methode

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Immer neue Aufgaben, alles ist dringend – es geschieht oft genug, dass wir in eine Stressspirale geraten. Hier hilft dir Selbstempathie. Hier erfährst du, wie du den Stress mit der SAAT-Methode bewältigst.

Selbstempathie mit SAAT – ein Leitfaden

Wenn es wieder hektisch zugeht und du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht, ist die SAAT-Methode ein guter Weg, um deine Selbstempathie zu stärken und damit gleichzeitig für Entschleunigung zu sorgen. SAAT steht für:

  • Situation erkennen
  • Atmen mit nach innen gerichtetem Fokus
  • Annehmen, was ist
  • Time-out: Eine Auszeit nehmen

Mit dieser Methode lernst du, deine eigenen Gefühle besser wahrzunehmen und sie anzunehmen. Das hilft dir aus Stresssituationen auszubrechen und deinen Fokus wiederzufinden.

1. Situation erkennen

Sind wir in der Stressspirale gefangen, reagieren und agieren wir häufig nur noch im Autopilot-Modus. Wichtig ist, dass du diese Situationen erkennst. Hör auf deinen Körper und zieh die Reißleine vor dem Aufprall. Körperliche Anzeichen für Stress sind z. B. ein erhöhter Puls, eine flache Atmung, Hitze oder Schweißausbrüche. Dein Körper zeigt dir meist früh genug an, dass etwas nicht in Ordnung ist. Nimm diese Körperreaktionen bewusst wahr und schenke deinem Körper Gehör. Nur dann kannst du auch gegensteuern.

2. Atmen mit dem Fokus nach innen

Selbstempathie geht mit der richtigen Atmung einher. Gezieltes Atmen hilft dir dabei, zu dir selbst zu finden. Richte deine Aufmerksamkeit dabei von außen nach innen und stelle durch bewusstes Ein- und Ausatmen Kontakt zu dir selbst her. Atme durch die Nase ein und lange durch den Mund aus. Versuche dabei in den Bauch zu atmen. Je besser dir das gelingt, umso wahrscheinlicher ist es, dass du innerlich wieder ruhiger wirst.

3. Annehmen, was ist

Wehr dich nicht gegen die Reaktion deines Körpers auf Stress. Sie ist nützlich, denn sie signalisiert dir, dass du auf die Bremse treten musst. Ignorierst du starke Stressreaktionen, kann es zu plötzlichen Panikattacken kommen, denn wenn du nicht auf die kleinen Signale hörst, wird dein Körper womöglich größere Geschütze auffahren. Verschwende deine Energie also nicht damit, gegen die körperlichen Reaktionen anzukämpfen. Nimm sie an und du wirst sehen, dass diese Art der Zuwendung dir Entspannung bringt.

4. Time-out

Bist du innerlich immer noch auf Hundertachtzig, dann nimm dir eine Auszeit. Muss der Projektplan wirklich heute fertig werden, wo dein Kopf sowieso keinen richtig klaren Gedanken mehr fassen kann? Muss das Gespräch mit der Kollegin unbedingt jetzt geführt werden, wo deine Emotionen hochkochen? Eine Auszeit hilft dir, Raum für Selbstempathie zu schaffen und deine innere Mitte wieder zu finden. Am nächsten Tag kannst du dann entspannter an dein Projekt oder in ein Gespräch gehen.