Kopfschmerzen lindern

Schmerz lass nach – Was gegen Kopfweh hilft

Aus der Werbung wissen wir: Es gibt 37 verschiedene Arten von Kopfschmerzen – und eine Tablette, die dagegen hilft. Doch in der Regel sind die Ursachen harmlos, stressbedingt und ganz leicht ohne Pharmazie behandelbar. Hier einige Tipps zum Welttag des Kopfschmerzes.

Es zieht, es pocht, es drückt oder sticht – wir alle kennen das, denn Kopfschmerzen hat jeder mal. Die gute Nachricht: Weil Stress oder Überlastung in vielen Fällen die Auslöser sind, können wir selbst etwas dagegen tun. Denn zu Schmerztabletten solltest du wirklich erst greifen, wenn natürliche Mittel nichts mehr bringen. Hier ein paar Tipps, was du selbst schnell gegen Kopfschmerzen tun kannst.

Heilende Wirkung von Wärme und Kälte

Wärme: Bei Spannungskopfschmerzen hilft Wärme, weil sie die Muskelspannung senkt. Wirksame Hausmittel sind erwärmte Kirschkernkissen oder warme Fußbäder. Auch Wechselduschen nach Kneipp entkrampfen den Kopf und lindern den Schmerz.

Kälte: Dir pocht der Schädel nach vielen Stunden am Bildschirm? In diesem Fall hilft Kälte. Leg dir ein Gelkissen, das du immer im Kühlschrank parat hast, auf Stirn oder Schläfen. Zur Not hilft auch ein kalter Waschlappen. Beides lindert die Schmerzwahrnehmung und du fühlst dich schnell besser.

Innere und äußere Anwendung

Koffein: Bei Frauen ist oft ein niedriger Blutdruck Auslöser von Kopfschmerzen. Weil Koffein die Gefäße verengt und den Blutdruck erhöht, bessern Kaffee, Tee oder Espresso die Lage. Allen Kaffeejunkies, die sich über diese Nachricht freuen: Sorry, der Effekt tritt leider meist nur bei denjenigen ein, die sonst eher selten koffeinhaltige Getränke zu sich nehmen.

Ätherische Öle: Pfefferminzöl ist erwiesenermaßen ähnlich wirksam wie eine Schmerztablette. Großflächig auf Stirn und Schläfen aufgetragen, lindert es die Beschwerden. Auch hier ist es das Prinzip Kälte, das den Schmerz nimmt: Mediziner bestätigen, dass Minzöl (unbedingt in verdünnter Form) die Kälterezeptoren auf der Haut anregt.

Komm in Bewegung!

Bewegung: Schmerzen Scheitel, Hinterkopf und Nacken, helfen oftmals Bewegung oder Dehn- und Lockerungsübungen. Beispiel: Schulterkreisen in beide Richtungen, den Nacken bewusst durch Kopfneigung dehnen. Gut sind auch Spaziergänge. Entweder während bzw. nach deiner Mittagspause oder während eines kleinen Breaks zwischendurch. Und die frische Luft, die du während der Runde abbekommst, trägt ebenfalls zu deinem Wohlbefinden und zur Konzentrationsfähigkeit bei.

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