Resilienz

Resilienz in der Krise: Atme dich frei!

Beschwert sich dein Körper in Krisenzeiten und stressigen Phasen mit Rückenschmerzen, Herzrasen oder Schnappatmung? Fragst du dich, was für eine Zauberformel resiliente Menschen (neben Sport) sonst noch nutzen? Gerade in stressigen Zeiten fehlt dazu oftmals die Zeit und auch die Lust. Kurzfristig kannst du deinem Körper aber auch ohne Sport etwas Gutes tun. Atme den Stress einfach weg!

Resilienz heißt: Auf den Körper hören

Länger andauernde Krisen und stressige Zeiten hinterlassen im Körper Spuren. Er benötigt zusätzliche Kraft und Energie, um die schwierige Zeit zu meistern. Deshalb fährt er in diesen Zeiten z. B. sein Immunsystem oder die Verdauung herunter oder entzieht den Muskeln wichtige Eiweiße. Deswegen ziept es auch an Stellen deines Körpers, die du davor gar nicht wahrgenommen hast.

Spätestens dann solltest du handeln. Resilienz heißt auch auf seinen Körper zu hören! Denn lange andauernder oder chronischer Stress macht krank. Sport ist wahrscheinlich der beste Ausgleich, um stressbedingten Zipperlein vorzubeugen. Resiliente Menschen nutzen aber auch eine andere, hilfreiche Methode zum kurzfristigen Stressabbau: Atemübungen.

Resilienz und die Sache mit der Atmung

Mit einfachen Entspannungsübungen und korrekter Atmung kannst du Stress erfolgreich begegnen. Wie und warum das hilft?

Atmung ist etwas, das wir in unserem Alltag nicht bewusst wahrnehmen. Sie funktioniert automatisch, wir achten gar nicht darauf, aber: Bei negativem Stress wird die Atmung oft flach. Meist atmen gestresste Menschen nur noch mit der Brust und den darüberliegenden Bereichen. Dadurch entsteht oft ein beklemmendes Gefühl – du fühlst sprichwörtlich, wie dir der Stress die Kehle zuschnürt. In solchen Situationen solltest du deine Wahrnehmung gezielt auf deine Atmung richten und gegensteuern. Denn eine bewusste Atmung reguliert Herzschlag und Blutdruck und trägt zur Entspannung bei.

Bei einer flachen Atmung werden auch die Stimmbänder unnötig strapaziert. Denn auch die Stimmlage wandert synchron mit der Atmung nach oben und die Stimme klingt oft schrill, wirkt gepresst und heiser und ermüdet viel schneller. Damit stresst man sich und zusätzlich auch die anderen und kurbelt gleichzeitig die Stressspirale weiter an.

Der Schlüssel ist die Bauchatmung

Wenn sich der Stress ankündigt, kannst du bewusst und tief in den Bauch und dein Zwerchfell atmen. Die Bauch-Zwerchfell-Atmung transportiert die Luft dorthin, wo sie gebraucht wird und entspannt gleichzeitig die Muskulatur. Damit sprichst du gleichzeitig mit einer tieferen und angenehmen Bauchstimme, die dich auch viel weniger anstrengt.

Diese Atemtechnik unterbricht den Stresskreislauf, beruhigt den Geist und führt damit auch zu mehr Gelassenheit – das ist in allen Lebenslagen willkommen! Einfache Atemübungen mit tiefer Bauchatmung lassen sich schnell lernen und überall durchführen. Auch im Yoga und Qigong nimmt eine gesunde Atemtechnik einen großen Raum ein und wird dort häufig zum Abbau von Stress und Verspannungen eingesetzt.

Wie der Volksmund schon sagt: Wenn wir bei Ärger oder einem Stressauslöser „tief und kräftig durchatmen“, ist bereits viel erreicht!

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Resilienz

Einen tieferen Einblick, wie du Resilienz aufbaust, um akute Krisen zu meistern, gibt dir das gleichnamige Buch. Wie geht man mit ihnen um und wie wird man durch sie stärker? Zudem erhältst du nützliche Tipps, wie du dein Krisen-Immunsystem stärken kannst.

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