Pendeln: die Zeit nutzen

Pendler aufgepasst: 5 Tipps für Vielfahrer

Mehr als jeder vierte Angestellte pendelt Tag für Tag mehr als eine Stunde zur Arbeit. Je nach Verkehrsmittel bedeutet das in der Regel Stau oder Verspätungen und auf jeden Fall Stress – und das kann auf Dauer krank machen. Doch es gibt einige Möglichkeiten, das Pendler-Leben erträglicher und entspannter zu gestalten. Wir haben fünf davon für dich zusammengestellt.

Tipp 1: Nicht (immer) selbst fahren

Klar – wenn man alleine mit dem eigenen Auto unterwegs ist, hat das durchaus Vorteile. Man ist unabhängig und hat seine Ruhe. Je nach Laune kann man auch Musik hören (und laut mitgrölen). Doch nicht nur aus Gründen der Ökobilanz sind Autos, die mit nur einem Fahrer besetzt sind, keine gute Idee. Tut man sich beim Pendeln zusammen, kann auch jeder Einzelne Geld sparen.

Vielleicht probierst du es mal mit einer Notiz am schwarzen Brett oder über eure internen Messenger. Findest du MitfahrerInnen, hat das noch einen weiteren Vorteil: Stichwort „internes Netzwerken“. Wer weiß, was für tolle KollegInnen du dabei kennenlernst und welche interessanten Infos auf den Autofahrten auf dich warten.

Tipp 2: Blende die Umgebung aus

Wer mit dem Zug oder der S-Bahn unterwegs ist, kennt sie: dauerschnatternde Mitfahrer, die am Telefon lautstark berufliche Themen besprechen oder mit ihren PartnerInnen den Abend planen. Und auch der fröhlich gestimmte Kegelverein aus dem Nachbarabteil kann das Pendeln zur Geduldsprobe machen. Noise-cancelling-Kopfhörer oder geräuschdämpfende In-Ears können hier die Rettung sein. Sie blenden die Umgebungsgeräusche aus oder überlagern sie. Und während um dich herum der Wahnsinn tobt, lauscht du beruhigenden Klängen und schaffst dir so Momente der Entspannung.

Tipp 3: Lerne Neues!

Der Sommerurlaub steht vor der Tür und du hattest dir fest vorgenommen, noch ein wenig Italienisch, Spanisch, Griechisch oder Portugiesisch zu lernen? Na, dann ist das Pendeln dafür doch der perfekte Zeitpunkt! Ob mit Hörbuch im Auto oder mit einer Sprachlernlektüre im Zug – nutz die Zeit und schaff dir ein paar Sätze und Vokabeln ran. Das macht dich nicht nur schlauer, sondern steigert auch noch die Vorfreude auf den nächsten Urlaub.

Tipp 4: Hol dir Geld zurück!

Auch wenn es die Verspätung nicht weniger ärgerlich macht und die Wege nicht kürzer, kann es dennoch fröhlicher stimmen, wenn du einen Teil der Fahrtkosten zurückbekommst. Das geht zum Beispiel über Jobtickets. Dein Arbeitgeber bekommt beim Erwerb für seine Mitarbeiter Sonderkonditionen, die er dann an dich weitergeben kann.

Oder du fragst deinen Chef, ob er dir ein Dienstfahrrad oder ein E-Bike zur Verfügung stellt. Das ist allemal günstiger als ein Firmenwagen, zahlt aufs Unternehmensimage ein und gibt Pluspunkte beim betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Tipp 5: Schlafen? Lieber nicht!

Auch wenn es verlockend erscheint: Während der Reise in die Arbeit oder nach Hause ein Nickerchen zu machen, ist nicht wirklich vorteilhaft. Wer zu den Zeitgenossen zählt, die auch im Zug friedlich schlummern können, ist natürlich einerseits zu beneiden. Anderseits begibt man sich so auch in die Gefahr, seinen Schlafrhythmus durcheinanderzubringen, wenn man zwei Mal am Tag außerplanmäßig schläft. Deshalb lieber nur entspannen und mental abtauchen, siehe Tipp 2.

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