Mach mal Pause: drei Tipps für pure Erholung

„Pause machen“, das ist gar nicht so einfach wie du denkst. Karriereboost gibt dir drei wichtige Tipps für Pausen, in denen du dich wirklich erholst.

Bist du eigentlich gut im „Pause machen“? Die Frage klingt nicht nur etwas seltsam, sondern irgendwie auch verdächtig. Du vermutest eine Fangfrage. Wenn du jetzt „ja“ sagst, heißt das, du bist faul? Nein, keine Aufregung. Das mit den Pausen ist wirklich nicht so einfach. Du hast das bestimmt auch schon bemerkt: Manchmal bringt die Pause was, du bist hinterher gut erholt. Und manchmal ist es so, als wärst du nie in der Pause gewesen. Weil dieser Unterschied weniger mit der Länge der Pause zu tun hat, als wir denken, sind hier drei Tipps für eine wirklich erholsame Pause.

 

Schaffe einen Kontrast zu deiner Arbeit

Was ist der anstrengendste Teil deiner Arbeit, womit beschäftigst du dich am längsten und am intensivsten? Gestalte deine Pause so, dass sie eine echte Abwechslung zu deiner Arbeit ist. Wenn du im Sitzen arbeitest, solltest du nicht deine gesamte Pause im Sitzen verbringen. Und wenn du den ganzen Tag am Bildschirm sitzt, solltest du nicht auch noch in der Pause Facebook checken, chatten oder etwas Anderes machen, wo du wieder auf einen Screen starrst. Ist deine Arbeit aber körperlich anstrengend, kann es genau das richtige sein, sich einfach mal hinzusetzen.

Werde aktiv

Gerade wenn der Arbeitstag anstrengend ist und der Job dich richtig nervt, ist die Versuchung groß, einfach am Schreibtisch sitzen zu bleiben, ein paar Freunde über WhatsApp vollzutexten und deinen Hunger mit einem Brötchen zu stillen. Das ist keine gute Idee. Nicht nur, weil du so deine Tastatur vollkrümelst, sondern auch, weil du in so einer Pause nicht wirklich aus deinem Alltagstrott rauskommst. Abwechslung und Aktivität helfen dir, auf andere Gedanken zu kommen. Wir wäre es mit einem Spaziergang, zum Beispiel gemeinsam mit Kollegen? Vielleich findet ihr sogar etwas Besseres zu essen, als ein Käse- oder Wurstbrötchen.

Lass dich in deiner Pause nicht stören

Eine unterbrochene Pause ist keine. Allein deswegen ist die Pause am Arbeitsplatz immer eine blöde Idee. Kaum hast du ins Brötchen gebissen, steckt die Kollegin den Kopf rein und fragt nach der Akte Öselbrösel oder der Projektleiter ruft an und fragt, wieweit du mit der Präsentation für Freitag bist. Schon war’s das mit der Erholung. Eine Pause ist schließlich eine arbeitsfreie Zeit, die du bewusst für dich nutzt.

Für Erholung brauchst du drei Phasen

Zwar hängt die Erholung nicht direkt mit der Länge einer Pause zusammen, aber eines ist klar: Erholung auf Knopfdruck funktioniert nicht. In einer gelungenen Pause durchläufst du drei Phasen der Erholung:

  1. Du gewinnst Abstand von der Arbeit: räumlich, gedanklich und auch gefühlsmäßig.
  2. Du erholst und regenerierst dich, sowohl körperlich als auch geistig.
  3. Du stellst dich neu auf deine Arbeit ein, gedanklich und in deiner Motivation.

Mehr zum Thema Pausen und wie du sie richtig nutzt, erfährst du im TaschenGuide „Pausen machen munter“ von Julia Scharnhorst.

Team Karriere Boost

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