Neujahrsvorsatz: Probier’s mal mit Gelassenheit!

Obwohl es alles in allem kein schlechtes Jahr war, hast du dich doch vor allem in letzter Zeit viel zu oft durch deinen Arbeitsalltag und dein Leben gehetzt, warst genervt und hast schon mal pampig auf dein Umfeld reagiert. Viel zu wenig Zeit für viel zu viele Aufgaben, das Privatleben kam irgendwie auch immer zu kurz und du bist ständig mit jemandem aneinandergeraten. Es ist an der Zeit, etwas zu ändern. Warum sich nicht mal als guten Neujahrsvorsatz mehr Gelassenheit verordnen?

Manchmal kommt alles zusammen

Sicher kennst du solche Tage: Der Kollege hat mal wieder einige seiner Aufgaben mehr oder weniger stillschweigend auf deinem Schreibtisch platziert. Zu allem Überfluss kommt er am nächsten Morgen pfeifend ins Büro und wirkt, im Gegensatz zu dir, völlig tiefenentspannt. Du bist sauer und hast überhaupt keine Lust, auch nur ein Wort mit ihm zu wechseln. Die Stimmung bewegt sich in Richtung Nullpunkt. Am Nachmittag wirst du dann noch vom Chef für einen Fehler kritisiert, den du nicht zu verantworten hast. Nach Feierabend brichst du zuhause schlussendlich einen völlig unnötigen Streit vom Zaun und stehst am Ende wütend und frustriert in deiner Küche. Eins ist klar: Das muss besser werden. Es muss einen Weg geben, in solchen Belastungsphasen gelassener zu bleiben.

Gelassenheit? Entscheide dich!

Jeden Tag treffen wir Dutzende von Entscheidungen. Morgens erst den Kaffee holen und dann die Kollegen begrüßen? Zum Mittagessen lieber indisch oder italienisch? Abends mit Freunden ausgehen oder lieber auf der Couch bleiben? Die Wahl für die eine Sache ist auch immer eine Entscheidung gegen eine andere. Und genauso kannst du dich auch dafür entscheiden, dich nicht zu ärgern statt es zu tun. Das mag auf den ersten Blick wie eine Binsenweisheit klingen, aber: Entscheidest du dich ganz bewusst und selbstverantwortlich, übernimmst du wieder die Kontrolle über deine eigenen Emotionen statt sie von anderen bestimmen zu lassen. Du wirst aktiv und selbstbewusster. Stell dir dafür alle möglichen Alternativen für deine Reaktion vor und wie du dich dabei fühlst. Du kannst deinem Kollegen an den Kragen gehen und Frust ablassen. Dann geht es dir vermutlich hinterher noch schlechter. Du kannst dich aber auch bewusst dafür entscheiden, gelassen zu bleiben und dann vielleicht ein konstruktives Gespräch mit deinem Kollegen führen.

Die Kunst der klaren Kommunikation

Wenn du dich für den Weg der Gelassenheit entscheidest, ist bei Auseinandersetzungen eines ganz wichtig: Sag klar und deutlich, was du willst. Statt „vielleicht könnte man hier einfach jeden mal ausreden lassen“ versuch es mal mit: „Ich habe dich jetzt ausreden lassen. Das gleiche Recht gilt auch für mich. Danke.“ Klappt das nicht und die Situation eskaliert, lass dich nicht auf verbale Gefechte ein. Mit Wut im Bauch kann man selten respektvoll und sachlich argumentieren. Hier hilft dann oft nur noch die Exit-Strategie. Und auch hier gilt: klar kommunizieren! „Wir sind offensichtlich gerade beide nicht in der Lage, dieses Problem zu lösen. Ich beende jetzt das Gespräch und komme wieder auf dich zu“ ist viel besser, als sich am Ende gegenseitig Beleidigungen um die Ohren zu hauen und dabei jede Menge Energie zu verschwenden.

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