Ziele erreichen – erfolgreich mit der SMART-Methode

Mit der SMART-Methode definierst du deine Ziele eindeutig. So erreichst du leichter, schneller und stressfreier, was du dir vornimmst. Wir zeigen dir, was dahintersteckt.

Ob angestellt oder selbstständig, jeder kennt die Situation: Zu viele Projekte und zu wenig Zeit. Wie löst du das? Verzweifeln und in hektische Betriebsamkeit verfallen ist sicher nicht der richtige Weg. Das macht weder dich noch deinen Chef glücklich und bringt schon gar nicht deine Projekte rechtzeitig zum Abschluss. Am Ende sind alle mit den mittelmäßigen Ergebnissen unzufrieden, ihr ärgert euch über nicht eingehaltene Deadlines und du verlässt abends frustriert das Büro. Eine vielversprechende Alternative zu dieser Vorgehensweise bietet die Zieldefinition mit der SMART-Methode.

Die SMART-Methode: So funktioniert’s

Die SMART-Methode hilft dir bei der Selbstorganisation. Sie wird häufig im Projektmanagement eingesetzt und dient der eindeutigen Definition von Zielen. Mit den folgenden fünf SMART-Kriterien erreichst du deine Ziele leichter, schneller und stressfreier:

  • S wie spezifisch:
    Formuliere das vorgenommene Ziel so präzise und einfach wie nur möglich. Beispiel: „Ich gehe ab heute dreimal die Woche ins Fitnessstudio, bis ich 15 Kg abgenommen habe.“ Und nicht: „Ich will abnehmen.“
  • M wie messbar:
    Zeige anhand konkreter Zahlen, wie du dein Ziel erreichen willst. Das hilft dir, den Projektverlauf einschätzen zu können und schafft Transparenz gegenüber anderen. Beispiel: „Im Fitnessstudio werde ich jedes Mal an fünf Geräten trainieren und an jedem Gerät drei Sätze machen.“ Und nicht: „In Fitnessstudio mache ich dann Übungen um abzunehmen.“
  • A wie akzeptiert:
    Das Ziel muss attraktiv und angemessen sein. Zu hoch gesteckte Ziele wie „in drei Wochen nehme ich 15 Kg ab“, senken die Motivation genauso wie zu niedrig gesetzte Ziele. Das ideale Ziel ist anspruchsvoll aber auf jeden Fall erreichbar.
  • R wie realistisch:
    Dieser Punkt ergänzt den vorherigen um die Fragen: „Ist mein Ziel überhaupt erreichbar?“ Und: „Ist die Zielerreichung durch mich beeinflussbar?“ Hat das Fitnessstudio beispielsweise geschlossen, während du trainieren möchtest, wirken Störfaktoren von außen auf dich ein, die das Erreichen des Ziels gefährden. Diese Einflüsse gilt es, vor Projektstart zu identifizieren und wenn möglich zu umgehen.
  • T wie terminiert:
    Setze dir einen exakten Zeitpunkt, an dem du das Ziel erreicht haben möchtest. Handelt es sich um ein großes, weiter entferntes Ziel, baue Zwischenziele ein. Möchtest du (um beim Fitnessthema zu bleiben) in einem Jahr einen Marathon laufen, steht womöglich schon der exakte Tag des Marathons fest. Dieser Tag ist das große Ziel. Ein kleineres Zwischenziel könnte ein Halbmarathon in ein paar Monaten sein.

Mit der SMART-Methode gelangst du zu einer sinnvollen Zielformulierung, die auch terminiert ist. Dadurch werden die Ziele leichter erreichbar, du bist höher motiviert und steigerst deine Effizienz und Selbstorganisation. Und: Du kannst eindeutig sagen, wann du das Ziel erreicht hast, und es Zeit für die Belohnung ist.

 

 

Team Karriere Boost

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Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Gruppe, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

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