Selbstmotivation, Erfolg, Energie

„Heute war ein guter Tag“ – Wie dir Selbstmotivation hilft

Wer glaubt, seine Motivation wäre von äußeren Umständen abhängig, irrt ganz gewaltig. Die Art und Weise, wie wir denken, motiviert uns tausendfach mehr als jede Gehaltserhöhung – vor allem langfristig. Und Selbstmotivation lässt sich steuern.

Doch wie schaffen wir es, jeden Morgen frisch und gut gelaunt zur Arbeit zu gehen und jeden Abend das Gefühl zu haben „es war ein guter Tag für mich, es hat sich gelohnt“? Geht das überhaupt? Noch dazu ein Leben lang?

Dauerhafte Selbstmotivation – Wie schafft man das?

Seit über 15 Jahren widme ich mein Leben genau diesem Thema: Wie schaffen es Menschen, sich dauerhaft für das zu motivieren, was ihnen selbst wichtig ist? Dass das funktioniert, zeigen zahlreiche Beispiele. Wie das für den Einzelnen gehen kann – dazu habe ich ein ebenso tiefgründiges wie facettenreiches Seminarkonzept entworfen und über die Jahre verfeinert.

Ziel ist es, unsere Selbstmotivation auf einem kontinuierlich hohen Niveau halten zu können. Dies lässt sich gezielt trainieren, vergleichbar mit dem Erlernen eines Instruments oder einer Sportart. Denn dauerhafte Selbstmotivation muss man sich erarbeiten, weit ab von Tschaka-Parolen und „Glückskeks“-Sprüchen. Es handelt sich um einen Prozess, durch den wir in vielen kleinen Schritten und mit wissenschaftlichen Methoden unser Denken dauerhaft verändern.

Selbstmotivation: typische Denkfehler

Das beginnt zunächst einmal mit Aufräumarbeiten im Kopf, indem man eine Reihe von typischen Denkfehlern über Bord wirft:

Denkfehler Nr. 1: Ich lass mich mal motivieren!

Es sind widrige äußeren Umstände, das Team, der Lieferant, die Kunden oder der Lebenspartner – „da kann ich doch gar nicht motiviert sein!“ Fast schon ein Reflex, andere für sein (Nicht-)Wohlergehen verantwortlich zu machen. Eine echte Denkfalle für die Selbstmotivation, wissen Psychologen. Denn wer sich das Gefühl bewahrt, er könne etwas ändern, dem geht es viel besser als dem, der glaubt, ohnmächtig der Situation ausgeliefert zu sein. Übrigens ganz unabhängig davon, was „wahr“ ist.

Denkfehler Nr. 2: Denen zahle ich es heim!

Unrecht, das einem widerfährt, möchte man vergelten. Soziologen bezeichnen dies als Prinzip der ausgleichenden Gerechtigkeit. Schmälere ich aber meine Leistungen, sinkt gleichzeitig meine Selbstmotivation. Denn Leistung stärkt die Selbstachtung, die sogenannte Ich-Stärke. Damit ist die eigene Leistung ein wichtiger Beitrag zum Selbstvertrauen und Wohlbefinden. Übrigens ganz unabhängig davon, was „gerecht“ ist.

Denkfehler Nr. 3: Ich muss nur positiv denken!

Der Lohn des rein positiven Denkens ist: nichts! Denn positives Denken allein ist passives Denken. Es kann sogar schaden, wie psychologische Forschungen belegen. Denn es suggeriert, dass man „nur“ fest genug an den Erfolg glauben müsse, ohne sich groß anzustrengen. Ein echter Dämpfer für die Selbstmotivation. Statt selbst aktiv zu werden, überlässt man die Veränderungen der Umstände schlicht anderen, etwa hilfreichen Menschen oder dem Universum. Dabei besagt bereits ein altes arabisches Sprichwort: „Vertraue auf Gott, aber binde dein Kamel an.“

Engagiertes Denken

Ein nächster Schritt wäre das „engagierte Denken“. Die zentrale Frage dieser Methode lautet: „Was kann ich tun?“ Statt problemfokussiert und frustriert zuzuschauen, kann man selbstinitiativ Lösungen in die Wege leiten und Verantwortung übernehmen. Damit Selbstmotivation nicht in Selbstüberforderung endet, gilt es, Dringendes von wirklich Wichtigem zu unterscheiden. Das schafft Orientierung und Vertrauen in einen selbst und strahlt auf das gesamte Team aus. Schritt für Schritt lässt sich so neue Kraft schöpfen und die Freude an der Arbeit auffrischen.

Reinhold Stritzelberger

Reinhold Stritzelberger

„Deutschlands Experte für dauerhafte Selbstmotivation“ (ARD) unterstützt als Speaker, Trainer und Coach Menschen dabei, erfüllende Ziele zu definieren und leidenschaftlich zu verfolgen. Reinhold Stritzelberger ist Diplom-Betriebswirt, zertifizierter Business-Coach und Lehrtrainer. Bekannt wurde der Gründer und Inhaber von RS-Training durch Auftritte in Funk und Fernsehen, Podcast-Produktionen und zahlreiche Fachbeiträge.

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