Trinkst du während der Arbeitszeit?

Bei dieser Frage geht es natürlich nicht um Alkohol… Beim Thema „Trinken“ spielt die Menge, die Qualität und die Art der Getränke eine große Rolle. Ödes Wasser ist dir zu langweilig? Unsere Gastautorin Isabel Lück zeigt dir, wie das „Trinken“ Spaß macht.

Trotz Arbeitshektik solltest du immer ausreichend trinken, auch wenn du keinen Durst hast. Denn wenn der Körper das (Warn-)Signal Durst sendet, besteht bereits ein Mangel an Flüssigkeit. Nach den Zwischendurch-Snacks und den Hauptmahlzeiten nimmt sich Isabel Lück jetzt das Thema „Trinken“ vor.

Trinken: Gut für den Geist, gut für den Körper

Zu den allgemeinen Regeln einer gesunden, vollwertigen Ernährung gehört auch, genug zu trinken. Empfohlen werden mindestens 1,5 – 2 Liter am Tag. Wenn man nicht ausreichend trinkt, führt das oft zu Kopfschmerzen und Unkonzentriertheit. Flüssigkeitsmangel führt darüber hinaus zu einem trägen Darm, was oft mit einem unangenehmen Blähbauch einhergeht.

Was sind gesunde Getränke?

Das Getränk der Wahl ist natürlich Wasser, aber auch ungesüßter Tee. Stark verdünnte Gemüsesäfte sind auch okay, wenn mal Abwechslung her muss. Kaffee kann man natürlich trinken, sollte aber als Genussmittel und nicht als Flüssigkeitsspender betrachtet werden. Unverdünnte Obstsäfte, Softdrinks, Cola, Limo sowie Light-Getränke, die Zucker oder Süßungsmittel enthalten, solltest du vermeiden. Sie liefern viele Kalorien, machen dabei aber nicht satt. Zucker regt die Produktion des Hormons Insulin (auch „Masthormon“ genannt) an und verursacht einige Stunden nach dem Genuss ein kräftiges Hungergefühl. Dies fördert den Fettaufbau und die Fettspeicherung im Hüftbereich.

Ein paar Power-Drinks als Alternative zwischendurch

Wer ab und zu etwas mit mehr Geschmack braucht, findet zahlreiche Alternativen zu Wasser und Tee im Supermarktregal fertig zubereitet – von Limos und Eistees über Vitamin-Wasser bis Smoothies. Diese Getränke enthalten jedoch häufig unnötig große Mengen an Zucker, Aromen und Konservierungsstoffen. Schmackhafter, abwechslungsreicher, gesünder und günstiger ist es, die Drinks selbstzumachen. Die Superdrinks können die klassischen, kalorienarmen Durstlöscher wie Wasser und ungesüßten Tee nicht ersetzen. Aber und zu kann man sich diese Abwechslung aber ruhig mal gönnen.

Echte Power-Pakete im Glas

Mate-Limo: Einfach losen Mate-Tee (erhältlich im Bioladen oder Teegeschäft), Zitronen oder Limetten, etwas Zucker sowie Mineralwasser mischen, fertig ist das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk.

Switchel: Frischen, gewürfelten Ingwer mit Wasser aufkochen und 20 Minuten ziehen lässt. Dann Ahornsirup, Apfelessig und Zitronensaft in eine Karaffe geben und Ingwerwasser durch ein Sieb dazugießen. Den süß-scharf-säuerlichen Drink warm oder kalt und nach Belieben mit Beeren oder Gewürzen verfeinert genießen.

Aromatisiertes Vitamin-Wasser: Ein paar Obststückchen (Zitrone, Limette, Orange, Ananas, Erdbeeren, Melone) und nach Belieben ergänzt mit Ingwer und Kräutern (Basilikum, Minze, Zitronenmelisse, Salbei, Thymian) in einer Karaffe mit Mineralwasser aufgießen.

Isabel Lück

Isabel Lück

Diplom-Oecotrophologin mit Ausbilder-Eignung sowie Fitness- & Gesundheitstrainerin, Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Ernährungsbildung. Sie arbeitet seit mehreren Jahren in verschiedenen Jobs gleichzeitig (festangestellt und freiberuflich): als Projektmanagerin, als Referentin sowie als Redakteurin, und seit kurzem als junge Führungskraft in einem Versorgungsforschungsprojekt (gemuki.de).

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