Tagebücher: Wunderwaffe gegen Job-Frust

Du fühlst dich überfordert? Bist gestresst? Dir fehlt die Motivation? Wenn dir im Job alles über den Kopf wächst oder du dich gerade fühlst wie im Hamsterrad, dann kann dir ein Tagebuch helfen. Wir zeigen dir, warum Tagebücher nicht nur auf den Nachttisch, sondern auch ins Büro gehören.

Die meisten kennen sie vor allem aus dem Privatleben: Tagebücher. Vielen Menschen helfen sie, sich über ihre Gefühle bewusst zu werden, schöne oder besonders einschneidende Momente festzuhalten oder schwierige Entscheidungen zu treffen. Tagebuch zu führen kann aber auch im Job große Vorteile haben. Wir zeigen dir, welche das sind.

Feier deine Erfolge

Die Beförderung, eine Gehaltserhöhung oder ein neuer Job: Es gibt im Berufsleben einige Milestones, die von selbst im Gedächtnis bleiben und für Motivation sorgen. Doch auch die etwas kleineren Highlights – Lob vom Chef, das Dankeschön einer Kollegin oder der neue Aufgabenbereich, in den du dich gut eingearbeitet hast – sollten gewürdigt und festgehalten werden. Abgesehen davon, dass es uns gut tut und Spaß macht, schöne Dinge aufzuschreiben, hat das Ganze auch noch einen weiteren Effekt: Hattest du einen schlechten Tag voller Zweifel und Ärger, hilft es, sich selbst daran zu erinnern, dass auch gute Sachen passiert sind. Dir fällt da gerade garnichts ein? Vielleicht liegt es daran, dass du auf diese Momente bisher einfach nicht besonders geachtet hast. Wenn du deine Tage rekapitulierst und nach guten Erlebnissen suchst, wird dir mit Sicherheit immer irgendetwas einfallen. Und wenn es nur das nette Lächeln der Bäckereiverkäuferin oder auch das schöne Abendessen mit Freunden ist. Und: Es kann an manchen Tagen auch schon ein Erfolg sein, keinen Misserfolg aufschreiben zu müssen!

Beobachte deine Fortschritte

Du möchtest gerne öfter Nein sagen? Auch mal früher aus dem Büro gehen? Oder endlich Ordnung auf deinem Schreibtisch halten? Sehr gut, wenn du dir diese Ziele setzt. Noch besser, wenn du auch die Fortschritte in einem Tagebuch dokumentierst. Denn das beste Ziel kann im stressigen Tagesgeschäft schnell aus dem Blickfeld verschwinden. Wenn du regelmäßig aufschreibst, welche Fortschritte du bereits erzielt hast und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, behältst du deine Ziele im Fokus. Und du führst dir immer wieder vor Augen, was du schon alles erreicht hast. Auch das sorgt für Erfolgserlebnisse und Motivation.

Kenne deine Stärken

Die eigenen Stärken zu kennen und sie in Worte fassen zu können, ist immer von Vorteil. In manchen Situationen hängt aber besonders viel davon ab. Stehst du beispielsweise vor einem Jahresgespräch inklusive Gehaltsverhandlung oder bewirbst dich für einen anderen Posten, nimm dein Job-Tagebuch zur Hand. Beim Durchblättern kannst du herausfinden, was du schon alles Tolles erreicht hast und wo du Erfolge feiern konntest. Gerade vor solch herausfordernden Situationen ist das ein echter Selbstbewusstseins-Boost.

Und wie machen?

Ob du ganz klassisch im Notizbuch oder auf dem Tablet dein Tagebuch führen möchtest, liegt ganz bei dir. Nimm das Medium, das am besten zu dir passt. Wichtig ist, dass du alles ganz konkret formulierst und so, dass du später noch nachvollziehen kannst, was damit gemeint war. Und: Ritualisiere das Tagebuchschreiben. Trag wirklich konsequent jeden Tag etwas ein. Gerade auch, wenn dir nicht auf Anhieb etwas einfällt. Wie gesagt – ganz oft sind es auch die kleinen Highlights, die uns in schwierigen Zeiten Motivation geben und dich aus einem Tief herausholen.

Team Karriere Boost

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Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Group, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

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