Selbstfürsorge

Selbstfürsorge: 4 Tipps zur Soforthilfe bei innerem Druck

Du kennst sicher genügend Freunde und Kollegen, die bei der Arbeit nur noch funktionieren. Oder sich chronisch erschöpft, gestresst und überfordert fühlen. Stopp! Wir brauchen dringend eine andere Haltung zu uns selbst sowie ab und zu ein Ventil bei Frust im (Job-)Alltag. Damit entlastest du automatisch Körper und Seele und fühlst dich wieder wohler. Belastungen und Termindruck können dir dann viel weniger anhaben.

Die folgenden Selbstfürsorge-Tipps helfen dir, inneren Druck schnell und effektiv abzubauen. Damit sinkt auch dein gefühltes Stresslevel schnell wieder ab. Dann hast du auch wieder mehr Freude und Lust in deinem Job.

  1. Soforthilfe bei innerem Druck

Verharre bei Frust, Ärger oder Zorn nicht zulange in dieser Situation, sondern versuche diese Stressgefühle wieder schnell loszuwerden, um dein gefühltes Stresslevel wieder zu senken.

Gehe dafür eine Runde an der frischen Luft spazieren, konzentriere dich auf deine Atmung oder reagiere dich an einem Boxsack oder beim Joggen ab. Wenn das nicht möglich ist, schreib in einem Job-Tagebuch alles auf, was dich belastet. Damit wirst du die negativen Gefühle ebenfalls los, das entlastet ungemein.

  1. Wohlwollende Erlaubnissätze kreieren

Es gibt nicht nur negative Glaubenssätze, sondern du kannst auch eigene positive „Erlaubnissätze“ formulieren, z. B.:

Ich nehme Rücksicht auf mein Tempo und meine Bedürfnisse. Zudem nehme ich meine Bedürfnisse nach Ruhe, Entspannung und Erholung wahr.

Diese Erlaubnissätze helfen dir dabei, dich in eine andere Richtung zu entwickeln und zu mehr Selbstfürsorge mit einer entlastenden und entspannteren Arbeitshaltung zu kommen. Spreche diese mehrmals täglich laut aus oder hänge sie gut sichtbar über deinem Arbeitsplatz auf. Hörst du sie als Autosuggestion kurz vor dem Schlafengehen, entfaltet sich deren Botschaft in deinem Unterbewusstsein besonders gut.

  1. Innere Reinigung

Unter Psychohygiene verstehen wir einerseits die Fähigkeit, sich von Belastendem abgrenzen und sich von negativen Gefühlen befreien zu können. Das kann z. B. die Fähigkeit sein, nach Feierabend und am Wochenende auch wirklich abzuschalten und nicht an die Arbeit zu denken. Bei deiner Psychohygiene helfen dir Rituale, die gleichzeitig eine „reinigende Wirkung“ auf deine Seele haben. Damit kannst du Belastendes immer wieder ganz bewusst loslassen.

So kannst du dir nach belastenden Gesprächen z. B. bewusst die Hände waschen, um Negatives „wegzuspülen“. Um sich auf den Feierabend einzustimmen, hilft es, sich mit kleinen Ritualen bewusst auf die Freizeit einzulassen. Hier wiederum hilft es, sich umzuziehen oder eine Dusche zu nehmen, um Unangenehmes abzulegen.

  1. Einen Wohlfühlort besuchen

Einen Ort zum Wohlfühlen und Abschalten finden viele Menschen in der Natur, im eigenen Garten oder bei einem Waldspaziergang. Das kann auch ein imaginärer Garten bei einer Fantasiereise sein. Hauptsache dort findest du in deiner Vorstellung alles, was du brauchst, um dich wohl zu fühlen: z. B. ein Baumhaus, eine Hängematte, eine Blumenwiese oder ein Springbrunnen. Schaffe dir in deiner Vorstellung deine eigene Wohlfühloase. Dann kannst du jederzeit auf dieses Bild zugreifen und an diesen entspannenden Ort reisen.

Noch mehr Tipps für deine Selbstfürsorge

SelbstfürsorgeStändige Erreichbarkeit und hoher Zeitdruck machen auf Dauer krank. Im Taschenguide „Gesund und leistungsfähig im Job“ lernst du das Lebenslustprinzip und viele weitere Strategien kennen, damit du die hohen Anforderungen im Job erfolgreich bewältigst.

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