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Mehr Aktivität! 3 Methoden für produktive Online-Konferenzen
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Mehr Aktivität! 3 Methoden für produktive Online-Konferenzen

 Anja Merklin-Wendle
Anja Merklin-Wendle
Content Managerin

Um deine Teamkollegen in Online-Konferenzen aus ihrer Video-Call-Lethargie zu reißen, haben wir 3 spannende Tools und Methoden für dich, die zu besseren Ergebnissen führen.

Mittlerweile sind die meisten Kollegen und Kolleginnen von langatmigen Online-Konferenzen genervt. Eine gewisse Lethargie macht sich in Video Calls breit. Doch die durch Corona gehäuft aufgetretenen Online-Meetings sind erwiesenermaßen praktisch und werden uns auch künftig begleiten. Zeit also, sich Gedanken darüber zu machen, wie eine aktive Zusammenarbeit in Online Meetings gelingt. Hier stellen wir dir 3 praktische und einfache Tools und Methoden für Online-Konferenzen vor:

1. Chat-Blitzlichter

Du brauchst eine Rückmeldung zur Online-Konferenz oder ein Statement zu einem Projekt? Du willst wissen, wie das Vorwissen der Teilnehmer zu einem Seminarthema ist? Oder was dem Team nach einer Session besonders in Erinnerung geblieben ist?

Tipp: Fordere ein Chat-Blitzlicht an. Dabei schreiben die Meeting-Teilnehmer auf ein Signal hin alle gleichzeitig ihre Ideen in den Chat. Diese Methode kannst du auch als digitales Brainstorming zu Beginn eines Workshops nutzen, um Anregungen zu sammeln. Durch das gleichzeitige Loslegen können sie sich nicht gegenseitig beeinflussen oder gar hemmen.

Wichtig: Die Begriffe/Ideen sollten nur mit Komma in einem einzigen Beitrag erfasst werden, ohne die Enter-Taste zu drücken. Nur du gibst das Startsignal fürs Absenden, damit sie ohne gegenseitige Beeinflussung alle zeitgleich ankommen.

2. Virtuelle Pinnwand

Nach einer Ideensammlung (vgl. 1.) könnt ihr die gesammelten Ideen auf ein gemeinsames digitales Whiteboard wie z. B. Miro oder Mural kopieren. Für jeden Begriff kannst du dort ein eigenes digitales Kärtchen anlegen, um z. B.  die besten Vorschläge oder Ideen im Gremium festzuhalten. Über einen Link erhalten alle Teilnehmerinnen der Online-Konferenz Zugriff auf die digitale Pinnwand. Dort könnt ihr nun gemeinsam etwas erarbeiten

Tipp: Diese Kärtchen lassen sich dann sortieren und clustern. Über Umfragetools könnt ihr darüber abstimmen – ähnlich wie bei Moderationskärtchen auf einer Pinnwand. Damit lassen sich Post-Its, Grafiken oder Mindmaps erstellen und ihr könnt Bilder oder Videos einbinden.

3. World Café oder Themen in Kleingruppen vertiefen

Ergeben sich aus der digitalen Ideensammlung nun wenige Themenblöcke, kannst du die Teilnehmer im Sinne eines Word Cafés in Kleingruppen daran weiterarbeiten lassen. Schick sie dazu in digitale Gruppenräume, ganz so wie im realen Workshop. Pro Gruppenraum könnt ihr euch über eine bestimmte Fragestellung austauschen und im besten Fall eine Lösung erarbeiten (wie in einem World Café).

Viele Konferenz- und Kollaborationstools wie z. B. MS Teams bieten dazu die Funktion „Gruppenräume“ an. Dazu bekommen die Teilnehmerinnen des Online Meetings mehrere Links für die Gruppenräume, in denen sie Zeit haben, ihre Arbeitsaufträge zu bearbeiten. Im Anschluss treffen sich alle im Hauptraum wieder, um die visualisierten Ergebnisse (z. B. über das Whiteboard) vorzustellen.

Tipp: Plane Pufferzeiten ein, damit alle Teilnehmer Zeit haben, sich in die Gruppenräume einzufinden und erläutere die genaue Vorgehensweise. Besuche zwischenzeitlich als Moderatorin die einzelnen Gruppen, falls es Fragen oder Probleme mit der Technik gibt. Jeweils eine Person in den Gruppenräumen sollte die Moderation übernehmen und im Anschluss der Gesamtgruppe das Ergebnis präsentieren.