Keine Panik! So hilft dir Improvisation, wenn etwas Unerwartetes passiert

Du hattest deinen Arbeitstag perfekt geplant: Klar, erstmal einen Kaffee. Danach endlich Sachen wegsortieren, die schon lange auf deinem Schreibtisch rumschwirren, dann Mails beantworten und schließlich die Präsi für nächste Woche vorbereiten. [egg id=“0″] Du hast noch nicht einmal die Kaffeemaschine in Gang geworfen, als dein Chef reinkommt. Dein Kollege ist krank. Du musst am Nachmittag einen Kundentermin übernehmen. Und jetzt!?

Besser: Improvisieren. Improvisation lässt sich lernen. Hier ist eine Kurzeinführung in den Dreischritt der Improvisation.

Wenn du plötzlich eine Aufgabe übernehmen sollst, für die du nicht vorbereitet bist, ist das eine Situation, die dich von der Komfortzone in die Panikzone bringen kann. Diese beiden schönen Begriffe haben sich Psychologen ausgedacht. In der Komfortzone findest du die Dinge, mit denen du dich auskennst und mit [egg id=“5″] denen du dich wohlfühlst – eben Kaffeekochen und einen guten Job machen. In der Panikzone kannst Du nur noch ein paar ganz archaische Verhaltensmuster abrufen.

  • Flucht: Hilfe! Der Säbelzahntiger ist mir auf den Fersen – ab in die Höhle.
  • Angriff: Hilfe! Der Säbelzahntiger ist meiner Spur gefolgt – also raus aus der Höhle und volle Attacke.
  • Starre: Hilfe! Der Säbelzahntiger liegt vor meiner Höhle – ich warte. (Bis ich verhungere oder bis er vielleicht doch reinkommt und mich frisst.)

Soviel ist klar: In der Panikzone findest du keine erfolgversprechenden Strategien für die Arbeitswelt von heute. Improvisation hilft dir dabei, von der Panikzone wieder in die Komfortzone zu kommen. Es gibt drei grundlegende Techniken der Improvisation [egg id=“0″], die eng miteinander zusammenhängen. Wenn du sie in Gedanken nacheinander anwendest, hast du schon die ersten drei Schritte raus aus der Panikzone gemacht.

Schritt 1: Positives unterstellen

Ein unerwartetes Ereignis – du sollst das Kundenmeeting für einen Kollegen übernehmen – ist nichts Negatives oder gar Gefährliches, auch wenn es uns erstmal misstrauisch und unsicher macht. Also atme erstmal tief durch und überlege dir, welche positiven Konsequenzen so ein Meeting haben könnte. Sei neugierig! Der Kunde ist schließlich kein Säbelzahntiger.

Schritt 2: Gehe auf Veränderungen ein

Natürlich halten wir alle uns am liebsten in unserer Komfortzone auf. Gewohntes ist angenehm und planvolles Vorgehen ist gerade im Job wichtig. Aber eine neue, unerwartete Situation zu akzeptieren, eröffnet dir auch neue Möglichkeiten. Du [egg id=“2″] lernst einen Kunden besser kennen und erfährst auch mehr über ein Projekt, mit dem du bisher nicht vertraut warst. Das gibt dir vielleicht später spannende Chancen in deinem Job.

Schritt 3: Knüpfe an die neue Situation an

Zugegeben, bis zum Meeting mit dem Kunden bleibt dir nur wenig Zeit, aber du hast die Möglichkeit, aktiv [egg id=“3″] zu werden. Bitte deinen Chef, dir Informationen zu geben und die Ausgangssituation für das Gespräch kurz zusammenzufassen. Frag ihn danach, was die wichtigsten Unterlagen sind, die du vor dem Gespräch noch lesen sollst. Frag ihn auch, ob es Probleme mit dem Kunden gibt. Nutze also alle Möglichkeiten, um dir die unerwartete Situation leichter zu machen.

Dieser Dreischritt ist erst einmal nur ein Gedankenexperiment, das du in deinem Kopf durchspielst. Aber wenn du das so strukturiert häufiger machst, helfen [egg id=“4″] dir die drei Techniken auch im Ernstfall. Unser Gehirn darauf angelegt, Lösungen zu finden. Den Säbelzahntiger haben wir schließlich auch überlebt. Mehr darüber, warum Improvisation allemal besser ist als Passivität, erfährst du im TaschenGuide „Improvisationstechniken“ von Jörg Preußig.

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