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Fitness im Homeoffice: 4 Tipps gegen die Corona-Wampe
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Frau macht Yoga

Fitness im Homeoffice: 4 Tipps gegen die Corona-Wampe

Bewegungsmuffel aufgepasst: Gerade im Homeoffice kommt der notwendige körperliche Ausgleich oft viel zu kurz, da unser Bewegungsradius viel kleiner ist als sonst. Und die Fitness bleibt dadurch nicht von selbst auf einem vertretbaren Niveau.

Schließlich musst du dich nicht aufs Rad schwingen und zur Arbeit fahren oder zumindest einen Teil des Weges zum Arbeitsplatz zu Fuß laufen. Zudem ist die Verlockung groß, wenn der Kühlschank stets in Reichweite ist. Da auch die Fitnessstudios geschlossen haben, fehlt häufig die gesunde Bewegung. Um Rückenschmerzen und Übergewicht gar nicht erst entstehen zu lassen, solltest du jetzt aktiv werden.

Tipp 1: Achte auf Abwechslung

Wer sich wenig bewegt und zu lange vor dem Bildschirm hockt, verbrennt weniger Kalorien, wird schneller müde, verspannt und kann sich schlechter konzentrieren. Experten raten daher im Alltag zur 40:15:5-Bewegungsregel: Nach 40 Minuten Sitzen solltest du 15 Minuten im Stehen einplanen und dich dann 5 Minuten bewegen.

Wer auch zuhause einen höhenverstellbaren Schreibtisch hat, ist hier natürlich klar im Vorteil. Zur Not kannst du deinen Laptop auch auf einer höheren Kommode oder im Regal platzieren, damit du dynamisch im Stehen arbeiten kannst.

Tipp 2: Erholungspausen nicht vergessen

Mit weiteren gezielten Erholungspausen kannst du deine Energiereserven auftanken. Nutze dafür z. B. die kostenlose App Insight Timer und höre dir kurze geführte Meditationen an, um besser zu entspannen. Du kannst auch in der App z. B. die gewünschte Meditationszeit einstellen und mit Musik oder entspannenden Geräusche (Meeresrauschen u.a.) dem Stress entfliehen.

Tipp 3: Workout einplanen

Ein kurzes Workout am Morgen oder in der Mittagspause unterstützt deine Homefitness. Wie wäre es mit einem der unzähligen kostenlosen Workouts bei Youtube, z.B. Power-Yoga oder Hochintensives Intervalltraining (HIIT)? HIIT zeichnet sich durch kurze, aber anspruchsvolle Cardio-Trainingsintervalle aus, denen anschließend eine Ruhephase folgt. Diese Methode regt den Stoffwechsel und die Sauerstoffaufnahme an und verbrennt dabei besonders viele Kalorien. Mit dieser Cardiomethode unterstützt du deinen Kreislauf und senkst gleichzeitig deinen Blutdruck und Cholesterinspiegel.

Auch Fitness-Apps für die Hosentasche wie z. B. gymondo.com oder freeletics können dir dabei helfen, aktiv zu bleiben. Wähle dein Ziel (z. B. Abnehmen, Muskelaufbau oder Beweglichkeit) und dein Level und probiere aus dem großen Workout-Angebot, was dich anspricht.

Bei Peloton steht z. B. der Cardio-Aspekt auf dem Hometrainer im Vordergrund. In wöchentlichen Live-Kursen motivieren erfahrene Trainer  ihre Schützlinge. Und wenn du Platz in deiner Wohnung übrighast, kannst darüber nachdenken, dir ein Ergometer oder einen Crosstrainer zuzulegen.

Tipp 4: 10.000 Schritte sollst du gehen …

Auch mit bloßem Gehen unterstützt du deine Fitness, wie verschiedene Studien herausgefunden haben. Nicht immer müssen es 10.000 Schritte am Tag sein, aber grundsätzlich gilt: je mehr, desto besser. Studien besagen, dass das Sterberisiko der Teilnehmer um 50 Prozent sank, wenn sie ihre täglichen Schritte von 4.000 auf 8.000 verdoppelten. Wer seine täglichen Schritte also mit einer Smartwatch oder einer Smartphone-App trackt, kann dies ziemlich genau messen.

Da im Homeoffice der tägliche Arbeitsweg entfällt, solltest du abends einen regelmäßigen Spaziergang einplanen oder alternativ zu Fuß zum Einkaufen gehen. Und wenn du ab und zu ein oder zwei Haltestellen vorher aus dem Bus aussteigst, kommen schnell zusätzliche gesunde Schritte auf deinen Zähler!

So viel für heute zur Fitness im Homeoffice – bleib dran und tu was für dich!

Mehr Tipps fürs Homeoffice

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