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Das perfekte Team – Der Mix macht‘s!
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Team Mix

Das perfekte Team – Der Mix macht‘s!

In Unternehmen wird zunehmend in Teams gearbeitet. Es menschelt viel und oft. Umso wichtiger ist die Zusammensetzung der passenden Charaktere und Kompetenzen.

Entscheidend für den Teamerfolg ist zunächst die Frage: Wie ist das perfekte Team aufgestellt? Mit dieser Frage hat sich unlängst auch Google befasst. Das Ergebnis der unternehmenseigenen Studie „Project Aristotle“ lautet: Die Interaktion in einem Team ist wichtiger als die Zusammensetzung. Heißt nichts anderes, als dass es nicht darauf ankommt die jeweils Besten ihres Fachs zusammenzubringen – die Mischung muss stimmen. Das wusste bereits der griechische Philosoph Aristoteles, nach dem die Studie benannt wurde: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Die Effektivitätssäulen

Wichtig ist also nicht, welche einzelnen Personen das Team bilden, sondern die Art und Weise wie sie miteinander arbeiten. Google verzeichnete in den besten der untersuchten Teams fünf sogenannte Effektivitätssäulen:

  1. Psychologische Sicherheit: Die Teammitglieder können sich frei äußern, ohne befürchten zu müssen, von den anderen be- und verurteilt zu werden.
  2. Zuverlässigkeit: Alle erledigen ihre Arbeit pünktlich und drücken sich nicht vor Verantwortung.
  3. Struktur und Übersichtlichkeit: Jede:r kennt seine/ ihre Aufgaben, welche Erwartungen an ihn/ sie gestellt werden und welche Ziele erreicht werden sollen.
  4. Sinn: Effektiv arbeiten kann nur, wer den Sinn seiner/ ihrer Arbeit erkennt und versteht.
  5. Einfluss: Der eigene Beitrag zum Teamerfolg ist den Einzelnen sehr wichtig.

Zudem sind sich Expert:innen schon lange einig, dass „bunte“ Teams am besten funktionieren: Mann – Frau, jung – alt, Akademiker:innen – Nicht-Akademiker:innen, Unterschiede machen den Erfolg und sorgen für das perfekte Team!

Die Typen-Theorie nach Meredith Belbin

Die britische Psychologin Meredith Belbin hat bereits in den 1980er Jahren ein Modell zur Zusammenstellung erfolgreicher Teams entwickelt, das bis heute Bestand hat. Demnach lassen sich die Mitglieder in neun Persönlichkeits- und Rollentypen einteilen, die möglichst alle im Team vertreten sein sollten, wobei eine Person auch mehrere Typen abdecken darf.

Erfinder:in

Bringt neue Ideen ein, denkt gerne unorthodox und kann dazu neigen, seine/ ihre Gedanken abschweifen zu lassen.

Wegbereiter:in

Ein:e Netzwerker:in, entsprechend kommunikativ und extrovertiert. Nachteil: Er/ Sie ist oft zu optimistisch und schätzt Hürden und Herausforderungen falsch ein.

Koordinator:in

Bringt Entscheidungsprozesse voran, ist selbstsicher und vertrauensvoll. Letzteres kann mitunter als manipulierend bei den Kolleg:innen ankommen.

Macher:in

Hat Mut, Hindernisse zu überwinden, ist dynamisch und kann ausgesprochen gut mit Druck umgehen. Er/ Sie kann jedoch sehr ungeduldig sein und provoziert gern.

Beobachter:in

Untersucht Vorschläge zunächst auf ihre Machbarkeit hin, ist dabei nüchtern, strategisch und oftmals kritisch. Inspirierendes kommt hingegen selten von ihm/ ihr.

Teamworker:in

Als Kommunikator:in baut er/ sie Reibungsverluste im Team ab, ist kooperativ und diplomatisch. Gleichzeitig jedoch auch unentschlossen in kritischen Situationen.

Umsetzer:in

Setzt Pläne auch in die Tat um. Dabei ist er/ sie diszipliniert, verlässlich, effektiv – und ein wenig unflexibel.

Perfektionist:in

Vermeidet Fehler und will stets optimale Ergebnisse liefern. Dabei arbeitet er/ sie gewissenhaft und pünktlich. Statt zu delegieren, macht er / sie lieber alles selbst.

Spezialist:in

Von ihm/ ihr kommt sehr viel Fachwissen und Information. Er/ Sie ist engagiert, dabei selbstbezogen und allein das Fachwissen zählt für ihn/ sie. Verliert sich gerne in technischen Details.

Hast du dich und deine Kolleg:innen erkannt?

Wer ist bei euch welcher Typ? Welcher Typ bist du? Oder bist ein Mix aus mehreren Typen? 🙂