Berufsbegleitendes Studium

Berufsbegleitendes Studium: Ausgelernt war gestern

Mit über 30 nochmal die Schulbank drücken? Für manche eine Horrorvorstellung, für andere die Möglichkeit für einen Karrieresprung. Ein Studium neben dem Beruf zu absolvieren, ist allerdings kein Zuckerschlecken. Hier ein paar Gedanken, worüber du dir im Vorfeld Gedanken machen solltest.

Warum und wozu ein berufsbegleitendes Studium?

Zwei wichtige Fragen in Hinblick auf ein berufsbegleitendes Studium, denen du auf den Grund gehen solltest. Gehe also auf Ursachensuche und lerne zu verstehen, woher der Wunsch nach einem berufsbegleitenden Studium kommt, denn nur so kannst du im Anschluss die richtige Wahl treffen. Stelle dir folgende Fragen:

  • Warum bin ich unzufrieden in meinem jetzigen Beruf?
  • Warum trete ich beruflich auf der Stelle?
  • Warum erhalte ich nicht das Gehalt, das ich verdiene?
  • Warum ist mir bei der Arbeit langweilig?
  • Warum habe ich Angst vor dem Verlust meines Jobs?

Hast du dir deine gegenwärtige Situation verdeutlicht, dann stelle dir die Frage: Wozu will ich studieren? Das hilft dir nicht nur, die Wahl des Studiengangs zu treffen, sondern damit wirfst du auch einen Blick in die Zukunft. Diese Visualisierung deines Ziels hilft dir, es auch zu erreichen.

Präsenz- oder Fernstudium?

Du hast die Qual der Wahl: Für ein Präsenzstudium kannst du entweder an einer Fachhochschule oder einer Universität studieren. Beachte dabei: Fachhochschulen behandeln eher praxisbezogene Problemstellungen, während Universitäten sich mehr mit theoretischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Lehre an Fachhochschulen gestaltet sich allgemein interaktiver, allerdings wird dort keine Grundlagenforschung geboten. Wenn möglich, schnuppere in beide Hochschularten hinein, um herauszufinden, welche am besten zu dir passt.

Beim Studium an einer Fernuniversität musst du gut organisiert und dir im Klaren darüber sein, dass du dir die meisten Studieninhalte in Eigenregie aneignen musst. Rechtlich sind die Abschlüsse gleichwertig mit denen einer Präsenzhochschule.

Staatliche oder private Hochschule?

Private Hochschulen sind teuer. Wenn du also an einer privaten Uni ein berufsbegleitendes Studium absolvierst, hast du im besten Fall die nötigen finanziellen Mittel. Diese Vorteile bietet ein Studium an einer Privathochschule:

  • Individuellere Betreuung
  • Meist sehr moderne Ausstattung
  • Summer Schools
  • Kontakte zur Wirtschaft

Staatliche Universitäten hingegen bieten langjährige Geschichte und damit verbunden Prestige. Zudem zeichnen sich staatliche Universitäten durch die forschungsorientierte Lehre sowie durch das Promotionsrecht aus.

Bei der Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium solltest du gleichermaßen auf dein Bauchgefühl aber auch auf dein Oberstübchen hören: Fälle deine Entscheidung sozusagen mit Herz und Hirn. 😉

Mehr Tipps fürs Studieren neben dem Beruf

Berufsbegleitendes StudiumIm Fachbuch „Erfolgreich studieren neben dem Beruf“ erhältst du wichtige Tipps zur Wahl des Studienfachs sowie zu den Themen Zeitmanagement, Karriereplanung oder zum Verfassen der Thesis. Ebenfalls enthalten: Experteninterviews zum Thema berufsbegleitendes Studium.

Team Karriere Boost

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