Beamtendeutsch vs. Lesevergnügen: So formulierst du gute E-Mails

Du hast gute Ideen, aber auf deine Mails in die Runde bleiben die Reaktionen eher verhalten. Bei einer Tasse Kaffee in der Teeküche stellst du sogar fest, dass deine eigentliche Absicht überhaupt nicht angekommen ist. Dann liegt es vielleicht an der Formulierung deiner E-Mail.

Mehr Klarheit für deine E-Mail: Lieber aktiv als passiv

Je klarer du sie formulierst, desto sicherer kommen deine Gedanken beim Empfänger an. Im Deutschen gibt es nicht nur die längsten Wörter, sondern auch ziemlich abstrakte Formulierungen – mit dem so genannten Beamtendeutsch hat sich wohl jeder schon mal rumgeschlagen. In diesem Zusammenhang immer gerne verwendet: Passiv-Formulierungen. Die Konstruktionen mit Hilfsverben sind für den Leser allerdings schwerer zu verarbeiten und machen deine Sätze automatisch länger und deutlich komplexer.

Versuch es doch mal aktiver: Statt Passiv-Formulierungen wie: „Von Seiten der Unternehmensführung sollte die Möglichkeit eines umfassenden Verkaufskonzepts überdacht werden“

verwende besser eine Aktiv-Formulierung wie diese

„Die Unternehmensführung sollte ein umfassendes Verkaufskonzept erarbeiten.“

Damit benennst du klar die gemeinten Akteure und forderst zur Handlung auf. Wie du Passiv-Formulierungen erkennst? Im Wesentlichen an Wörtern wie „werden“, „wurden“ und „wird“ – ersetzt du sie, wird deine Email gleich viel verständlicher und lesefreundlicher für deine Kollegen.

 

Mehr in: „Perfekt schreiben, reden, moderieren, präsentieren“ von Werner Lauff.

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