Arbeiten im Flow: Dem Glück so nah!

Im Flow sein – jeder von uns hat schon davon gehört. Doch was ist das eigentlich? Und wie gelangt man in diesen Zustand? Unser Artikel klärt auf.

Schon mal den Namen Mihály Csíkszentmihályi gehört? Falls du zu den Menschen gehörst, die sich nach dem dritten Mal Lesen immer noch an den Kopf fassen und nicht wissen, wie sie den Namen jetzt aussprechen müssen, bist du sicher nicht alleine. Die Theorie, die der Psychologe und Glücksforscher entwickelt hat, ist jedoch vermutlich jedem ein Begriff: die Flow-Theorie.

Im Alltag begegnen einem immer wieder Menschen, die behaupten, im Flow gewesen zu sein. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wann ist man im Flow? Und was hat er mit der Berufswelt zu tun? Mihály Csíkszentmihályi beschreibt in seinem 2004 auf Deutsch erschienenen Buch „Flow im Beruf. Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz“ den Begriff als „optimalen Zustand innerer Erfahrung. Es herrscht Ordnung im Bewusstsein. Die psychische Energie wird für realistische Ziele verwendet und die Fähigkeiten entsprechen den Handlungsmöglichkeiten.“

Charakteristika des Flow

Viele Forscherteams machten sich daran, den Zustand des Flows tiefer zu ergründen. Die Psychologen Regina Vollmeyer, Falko Rheinberg und Stefan Engeser haben konkrete Anzeichen zusammengefasst, die das Flow-Erlebnis im Job charakterisieren:

  • Klare Handlungsanforderungen: Man weiß zu jedem Zeitpunkt, was als nächstes zu tun ist.
  • Gefühl der Kontrolle: Man ist sich in seinem Handeln trotz hoher Anforderungen sicher. Die Beanspruchung entspricht also optimal den Fähigkeiten.
  • Reibungsloser Handlungsablauf: Man wird nicht unterbrochen, ein Schritt geht flüssig in den nächsten über.
  • Tiefe, zwanglose Konzentration: Die Konzentration entsteht von selbst. Der Fokus richtet sich völlig auf die Tätigkeit und alle weiteren Geschehnisse werden ausgeblendet.
  • Beeinträchtigtes Zeitempfinden: Man vergisst die Zeit. Stunden können im Flug vergehen.
  • Verschmelzung von Selbst und Tätigkeit: Man geht so stark in der Tätigkeit auf, dass man die Reflexivität verliert (Die Eigenschaft, sich über Geschehenes und seine eigene Rolle dabei Gedanken machen zu können).

So kommst du in den Flow

Wer diesen Zustand regelmäßig erreicht, ist allgemein deutlich positiver gestimmt, als Menschen, die keine Flow-Erlebnisse haben. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten also darauf achten, immer wieder in Flow-Phasen zu kommen. Sie steigern nämlich neben dem Wohlbefinden auch beträchtlich die Produktivität.

Wenn du jetzt wissen möchtest, wie du in Flow kommen kannst, hier ein paar praktische Tipps:

  • Suche Anforderungen, die deinen persönlichen Fähigkeiten entsprechen.
  • Stecke dir klar definierte und erreichbare Ziele und hole dir regelmäßig Feedback ein.
  • Lege genug Pausen ein und bewege dich in dieser Zeit.
  • Schaffe dir Handlungsspielräume. So kannst du selbst entscheiden, wann es Sinn macht, welche Aufgabe zu erledigen.
  • Halte dir die Bedeutung der bevorstehenden Aufgabe klar vor Augen. Arbeite nicht „blind“.
  • Suche dir bei schwierigen Problemen Unterstützung von anderen.
  • Packe wichtige Aufgaben direkt morgens an.
  • Schalte ab! Im Idealfall abends. Es muss genug Zeit für Entspannung geben.

In den Flow zu kommen wird übrigens auch dadurch gefördert, dass man seine Aufgaben gut und routiniert beherrscht und weiß, dass man sich auf seine Fähigkeiten verlassen kann. Tolle Fachbücher für deine berufliche und persönliche Weiterbildung findest du mit einem Klick auf den Button.

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