So triffst du bessere Entscheidungen: 3 Prinzipien helfen dir

Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen … am Ende deines Arbeitstages fragst du dich manchmal, ob du überhaupt noch Zeit hast, über deine Entscheidungen nachzudenken. Beim Entscheiden können dir drei einfache Prinzipen als Vorüberlegungen helfen, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Entscheidungen, Entscheidungen, Entscheidungen … am Ende deines Arbeitstages fragst du dich manchmal, ob du überhaupt noch Zeit hast, über deine Entscheidungen nachzudenken. Beim Entscheiden können dir drei einfache Prinzipen als Vorüberlegungen helfen, um mehr Sicherheit zu gewinnen.

Prinzip 1: Vernunft und Intuition abwägen

Bist du ein Kopfmensch oder ein Bauchmensch beim Entscheiden? Am Ende geht es immer um beides. Mit dem Kopf erarbeitest du dir den Überblick, analysierst und wägst Argumente ab. Gerade wenn es um komplexe Sachverhalte geht, musst du begreifen, verstehen und sortieren.

Dein Bauchgefühl oder vornehmer, deine Intuition, ist die Summe deiner Erfahrungen. Du erinnerst dich an frühere Entscheidungssituationen und auch dein Unterbewusstsein hilft dir, Erlebtes zu bewerten. Gefühle und unbewusstes Wissen leiten deine Entscheidungsfindung. Der Bauch bekommt Übergewicht (was für eine schöne Metapher), wenn es um schnelle Entscheidungen mit absehbaren Folgen geht. Bei strategischen Entscheidungen werden dagegen das bewusste Nachdenken und der Verstand wichtiger.

Prinzip 2: Motive ergründen und Ziele definieren

Entscheidungen treffen wir aufgrund persönlicher Bedürfnisse und um Ziele zu erreichen. Problematisch wird es, wenn du dir deiner eigenen Motive nicht bewusst bist und dich beim Entscheiden in einem Gestrüpp von unbewussten Motiven und unklar formulierten Zielen verhedderst.

Deshalb solltest du das Gegensatzpaar eigene Motivation vs. übergeordnete Ziele im Entscheidungsprozess zum Diskussionsgegenstand machen, nicht nur im inneren Zwiegespräch mit dir selbst, sondern auch in einer offenen Diskussion mit allen anderen, die an der Entscheidung beteiligt sind.

Prinzip 3: Risikobereitschaft und Informationsbedürfnis ausbalancieren

Jede Entscheidung birgt ein Risiko. Schließlich triffst du eine Entscheidung für die Zukunft und die kannst du nicht mit Sicherheit voraussagen, egal wie viel Mühe und Zeit du in das Sammeln von Informationen und das Abwägen von Pro und Contra investierst. Deshalb gehört das Risiko notwendig zum Entscheiden, genau das löst auch Entscheidungsängste aus.

Deine Befürchtungen bekommst du in den Griff, wenn du dich beim Faktensammeln auf das Wesentliche konzentrierst. Triff eine wohlüberlegte Entscheidung und kalkuliere das Risiko. Das was notwendig an Risiko bleibt, kannst Du auch noch nach der Entscheidung durch regelmäßige Kontrollen minimieren. Denk dran: Auch wenn du nicht entscheidest, gehst du ein Risiko ein.

Mehr über das Entscheiden und die Mitarbeiterführung erfährst du im TaschenGuide „Führungstechniken“.

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