Machtspiele: Wie man mitspielt – und gewinnt

Wo Macht ist, sind auch Machtspiele nicht weit. Und wer nicht mitspielt, ist ganz schnell raus. Als Führungskraft bekommst du es zum Beispiel möglicherweise mit Mitarbeitern, Kollegen oder Vorgesetzten zu tun, die ihre Forderungen stur wiederholen und für deine Argumente nicht zugänglich sind. Dieses Verhalten nennt man die „Ich will ein Eis“-Strategie: Ohne Begründung und ohne Abstriche zu machen wird immer wieder dasselbe eingefordert. An dieser Stelle kommst du mit Argumenten nicht weiter.

Machtspiele: Einfach mal eskalieren lassen

Wohl aber mit Eskalation. Lass deinen Gegner auflaufen, indem du konsequent hart bleibst:

„Du kannst dich auf den Kopf stellen, du bekommst kein Eis.“

Eine weitere Strategie sind Gegenforderungen: „Gut, ich komme dir entgegen. Dafür möchte ich Folgendes…“ Oder, wenn es um die eigenen Vorgesetzten geht: Kapitulation. Spielt dein Chef ein Machtspiel, muss man häufig trotz besserer Argumente nachgeben. Er sitzt einfach am längeren Hebel und das kann im Ernstfall unangenehm für dich werden. Um ihm aber den Triumph gleich wieder zu nehmen, solltest du die Bitte als das entlarven, was sie ist: ein Befehl. „Sie haben hier das Sagen und damit liegt es ganz bei Ihnen, was hier geschieht.“ So durchkreuzt du das Machtspiel, gibst die Verantwortung für eine unsinnige Aufgabe ab und behältst deine persönliche Würde.

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