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Hard Love Leadership: Das Ich und das Wir
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Hard Love Leadership: Das Ich und das Wir

Wie erreiche ich meine Mitarbeiter?

Ein Thema, das nie alt wird: Leadership – und die Frage: Führen mit Herz oder Zuckerbrot und Peitsche? Ob du als Hardliner wirklich die besseren Karten hast, dein Team zu Hochleistungen zu motivieren, liest du hier!

Die Frage aller Fragen beim Thema Leadership. Denn nur, wenn du deine Mitarbeiter emotional und inhaltlich erreichst, wird dein Team gut performen. Die schlechte Nachricht vorweg: Dafür gibt es keine allgemeingültige Lösung – doch eines ist sicher: Setzt du allein auf die harte oder die weiche Tour, wirst du deine Mitarbeiter nicht für dich und eure gemeinsame Sache gewinnen, richtig?

Hardliner mit Herz

Als Hardliner, der nur auf seine Sicht der Dinge pocht und die Rangordnung immer wieder betont, wirst du es schwer haben, Erfolge zu verzeichnen. Damit diese Art von Leadership funktionieren kann, bedarf es einer bewusst gewählten Struktur sowie einer lang entwickelten Kultur.

Setzt du auf Herzensentscheidungen sieht es andersherum auch nicht besser aus, wenn wir ganz ehrlich sind. Denn schließlich ist es nicht deine Aufgabe, Entscheidungen aufgrund von Sympathie für deine Mitarbeiter zu fällen.

Ein Lösungsansatz: Hard Love Leadership. Irgendwo zwischen Herz- und Hardlinerkurs liegt das richtige Maß. Das bedeutet, konsequent die Ziele deiner Abteilung zu verfolgen und das mit einer tiefen Verbindung zu jedem daran beteiligten Mitarbeiter. Willst du also ein leistungsstarkes Team erfolgreich führen, setze auf eine Mischung aus Klarheit und Empathie.

Das Ich und das Wir

Mache dir dafür bewusst: Nicht das Ich gewinnt im Team, sondern das Wir. Doch der Einzelne spielt eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge. Du musst also stets den Einzelnen im Blick behalten, ebenso wie die Bedürfnisse des Teams.

Wie erreichst du das? Die Botschaft von Hard Love Leadership lautet:

Ich glaube an dich und darum gehe ich wertschätzend und konstruktiv-kritisch mit dir um – ich begegne dir klar und empathisch.

Die Herausforderung für dich besteht dabei darin, die richtige Balance aus konsequenter Führung und zugewandtem Verhalten zu finden. Dabei solltest du dich von der Vorstellung verabschieden, dass du etwas aus deinen Mitarbeitern herausholen musst.

Menschen können nur etwas aus sich herausholen, wenn sie es selbst wollen. Ermögliche durch deine Führung, dass die Motivation aus deinen Mitarbeitern selbst kommt und du nicht täglich mit der Motivationskeule im Gepäck dein Team antreiben musst.

Heißt: Du musst nicht alle Teammitglieder gleichbehandeln, denn jeder braucht individuell etwas anderes, um zu wachsen. Aber du musst dafür sorgen, dass das Team zusammen für das Gleiche steht. Das bedeutet  nicht, dass du Ego-Nummern deiner Mitarbeiter unterstützen sollst. Sorge vielmehr dafür, dass sie in einem verträglichen Wir ihr Potenzial entfalten können – unter dem Dach der gemeinsamen Visionen des Teams.