Ziele besser erreichen: 5 Tipps für deine Erfolgsreise

Wer gut ankommen will, sollte sein Reiseziel und die Route kennen. Auch das richtige Gepäck gehört dazu und eine Vorstellung, wie man mit Hindernissen und Unerwartetem umgeht. Genauso verhält es sich mit dem Weg zu deinem Ziel. Bevor du also deine persönliche Erfolgsreise antrittst: Bereite dich gründlich darauf vor. Hier einige Tipps dazu.

Tipp 1: Definiere deinen Zielhafen

Die eigenen Ziele konkret zu benennen, ist manchmal gar nicht so einfach. Da ist zwar ein diffuses Gefühl, wohin deine Erfolgsreise gehen könnte. Aber wirklich präzise formulieren kannst du das nicht. Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass laut Forschung nicht alle Ziele gleich glücklich machen. Manche Ziele wie persönliche Kompetenz oder Sinnfindung oder ein Beitrag zum großen Ganzen machen langfristig glücklich.

Ziele wie soziale Anerkennung, Macht oder Hierarchie geben zwar kurzfristige Glücks-Kicks, sind aber nicht nachhaltig. Ein Beispiel: Die Klicks und Kommentare in den sozialen Medien. Für den Moment fühlst du dich anerkannt und erfolgreich. Das damit verbundene Glück ist allerdings auch relativ schnell wieder verflogen.

Auch wichtig: Definiere deine Ziele besser „hin zu“ als „weg von“. Die moderne Psychologie spricht von Annäherungszielen anstelle von Vermeidungszielen. Denn klar ist: Selbst wenn du weißt, welchen Zustand du nicht mehr haben möchtest, weißt du deshalb noch lange nicht, wo die Reise denn hingehen soll.

Tipp 2: Steck deine Reiseroute ab

Dein Ziel steht fest? Glückwunsch! Dann geht es jetzt daran, die Route für deine Erfolgsreise festzulegen. Wie sieht der erste Schritt aus? Welche Zwischenziele gibt es? Wie sind die einzelnen Etappen gestaltet?

Äußerst hilfreich für die Reise – und auch, wenn dir zwischendrin mal die Puste ausgeht – ist ein Motivationsbooster. Visualisiere dein Ziel und führe dir dieses Bild auf dem Weg immer wieder vor Augen. Stell dir vor wie du dich fühlen wirst, wenn du angekommen bist. Wer mit dir feiert oder auch welche Farben du siehst oder welche Musik du hörst. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Absolute Must-haves bei der Routenplanung sind auch Meilensteine. Zum Beispiel der „Point of no return“ – der Augenblick, wenn du dich tatsächlich auf den Weg machst und ab dem dich nichts und niemand mehr stoppen kann. Oder auch die ersten 48 Stunden, nachdem du deine Reise beginnst. Welche Schritte, und seien sie auch noch so klein, wirst du dann gehen? So stellst du sicher, dass du auch wirklich ins Tun kommst.

Tipp 3: Nimm das richtige Gepäck auf deine Erfolgsreise mit

Ziel und Route stehen – jetzt geht es um die Frage, welches Gepäck du mitnimmst. Was du unbedingt mit an Bord nehmen solltest, ist eine Schatztruhe mit deinen Kompetenzen und Stärken. Um die zu definieren, kannst du zum Beispiel online den VIA-Test (Values in Action) machen. Der Test identifiziert 24 persönliche Stärken und bildet dein individuelles Charakterprofil ab.

Ebenfalls ins Gepäck gehört ein Logbuch. Oder anders: ein Zieltagebuch. Hier kannst du die bisherigen Schritte deiner Reise festhalten. Vor dir liegende Etappen planen. Und Gedanken zur zurückgelegten und künftigen Route notieren.

Tipp 4: Lerne, Glaubenssatzberge zu umschiffen

Das, was wir glauben und wissen, ist für unser Verhalten ein wichtiger Referenzrahmen. Doch manche Glaubenssätze sind auf deiner Reise hinderlich. Du solltest deine Glaubenssätze also kennen und vor der Reise hinterfragen.

Der Ursprung unserer Glaubenssätze sind Filter, wie zum Beispiel Generalisierungen. „Mir hört nie jemand zu“ oder „Kunden kann man ohnehin nie zufriedenstellen“ verfestigen sich auf Dauer und türmen sich mit der Zeit zu wahren Glaubenssatzbergen auf, die den Blick aufs Ziel versperren. Oder zu ganzen Gebirgszügen, die dich davon abhalten, die Reise überhaupt anzutreten. Hier hilft es, die Sätze einfach mal zu hinterfragen: „Hat mir wirklich noch nie irgendjemand zugehört?“ oder „Habe ich wirklich in meiner ganzen Berufslaufbahn noch keinen einzigen Kunden zufriedengestellt?“. Es ist kaum möglich, auf diese Fragen uneingeschränkt mit Ja zu antworten. Stück für Stück werden so deine berghohen Glaubenssätze zu Schotterpisten, die du einfach überqueren kannst.

Tipp 5: Feiere Erfolge – und lerne aus Niederlagen

Irgendwann ist es dann so weit: Das Ziel liegt vor dir und die Euphorie trägt dich über die letzten Meter deiner Erfolgsreise. Und dann ist er da, der Zieleinlauf. Manche Menschen neigen dazu, einfach weiterzulaufen als wäre nichts passiert. Gönn dir diesen Augenblick und dieses Glücksgefühl. Halte kurz inne – und vielleicht belohnst du dich auch mit einer Kleinigkeit. Die erinnert dich dann auch später immer wieder daran, wie gut sich der Moment angefühlt hat.

Du hast das Ziel nur knapp verfehlt? Dann mach dir klar, dass manchmal auch 80 Prozent reichen und feier dich – deinem inneren Perfektionisten zum Trotz.

Und wenn du wirklich meilenweit am Ziel vorbeigesegelt bist? Dann heißt es: Kopf hoch und ran an die Analyse. Klar, eine Niederlage ist immer schmerzlich und du solltest da auch nichts kleinreden oder anderen die Schuld geben. Aber aus Niederlagen kannst du auch eine ganze Menge für deine künftigen Reisen lernen. Und es beim nächsten Mal besser machen.

Also: Mach dich auf die Reise!

Ein hilfreicher Begleiter auf deinem Weg ist das neue Buch von Claudia Hupprich: „Success Journey“. In klarer Sprache und begleitet von vielen Bildern und Praxisbeispielen bekommst du handfeste Handlungsanweisungen – unter anderem auch dazu, welche Crew du dir an Bord holen solltest oder wie du mit Zielpiraten umgehst, die deine Reise sabotieren möchten.

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