WOL: Working out Loud – raus aus dem stillen Kämmerlein!

WOL – kurz für: Working out Loud. Lautes Arbeiten? Klingt zunächst seltsam, beschreibt das dahinter stehende Konzept aber ziemlich treffend. Working out loud ist eine Methode, in deren Fokus das Teilen von Wissen und Erfahrungen steht. Wissen teilen statt horten ist das Erfolgsrezept! Wie WOL funktioniert, erfährst du hier!

WOL – so gelingt nachhaltiges Netzwerken

Selbstorganisiertes Lernen steht bei Working out Loud an oberster Stelle. Also setze dir ein Ziel, das du erreichen möchtest, z. B. deine Sichtbarkeit auf Social Media zu erhöhen. Mit der WOL-Methode kannst du dieses Ziel mithilfe von anderen erreichen. Du lernst Beziehungen zu anderen aufzubauen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Mit diesem Konzept (er-)schaffst du dein ganz eigenes Netzwerk von Experten. Wie startest du? Die Antwort: In Circles!

Zur Vorbereitung: Die Grundprinzipien von Working out loud

Einige Grundprinzipien solltest du beherzigen, bevor es losgeht, denn darauf baut WOL auf:

  • Beziehungen (Relationships): Wie bereits erwähnt, soll es nicht darum gehen, zu netzwerken, um etwas zu bekommen, sondern um nachhaltig Beziehungen aufzubauen.
  • Großzügigkeit (Generosity): Teile dein Wissen! Du tust es nicht, um eine Gegenleistung zu bekommen, stattdessen wird es dazu beitragen langfristig Beziehungen aufzubauen und somit dein Netzwerk zu erweitern.
  • Sichtbarkeit (Visible work): Zeig deine Arbeit. Dabei ist es nicht wichtig, dass sie perfekt oder gar fertig ist. Du sollst dich schließlich nicht selbst inszenieren. Die Sichtbarkeit deiner Arbeit dient dem Netzwerk.
  • Zielgerichtetes Verhalten (Purposeful Discovery): Konzentriere dich auf ein Ziel und überlege, welche Ressourcen du zur Erreichung benötigst und was dein Beitrag dafür sein kann.
  • Wachstumsorientiertes Denken (Growth Mindset): Sei aufgeschlossen, neugierig, wechsle die Perspektive und erschließe dir neue Möglichkeiten, um zu deinem Ziel zu kommen.
 WOL-Circle – so geht’s

Ein WOL-Circle besteht aus drei bis fünf Teilnehmern, die sich virtuell oder persönlich über zwölf Wochen hinweg eine Stunde in der Woche treffen. Dabei arbeitest du an deinen Zielen und an den Zielen der anderen – immer unter Berücksichtigung der Grundprinzipien. Anhand einer Agenda und mithilfe von Gruppenübungen arbeitest du effizient mit den anderen Teilnehmern. Dadurch, dass Wissen in der Gruppe geteilt wird, wird kollaboratives Arbeiten nach und nach zur Gewohnheit. Du wirst sehen, wie die Methode deine Arbeitsweise verändert und wie du dabei ein Netzwerk aufbaust, auf das du immer wieder zurückgreifen kannst.

Tipp: John Stepper, Erfinder der Methode, stellt auf seiner Website kostenlose Circle-Guides zur Verfügung. Daran kannst du dich mit deinem Circle orientieren und festgelegten Mustern folgen.

Team Karriere Boost

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