Wieder keine Beförderung? Daran kann’s liegen

Du bist seit Jahren in der Firma, kniest dich rein und schiebst freiwillig Überstunden. Und trotzdem: Wenn’s an die Beförderungen geht, wirst du immer übergangen. Eine Studie von Careerbuilder hat die Ursachen identifiziert, die einen auf dem Weg an die Spitze ausbremsen können.

Die drei häufigsten Gründe, warum es mit der Karriere nicht klappt

Eine Studie des HR-Experten Careerbuilder brachte es zu Tage: Laut rund 3.000 befragen Angestellten und weiteren 2.000 Personalverantwortlichen waren folgende Eigenschaften maßgeblich daran beteiligt, warum es für einzelne Teammitglieder einfach nicht weiter hoch ging auf der Karriereleiter:

  • Jammern: Wer ständig nur über den Job lamentiert, über den Chef, die Kunden oder auch einfach nur das Wetter und sich überhaupt ständig übergangen, falsch verstanden und benachteiligt fühlt, steht sicher nicht ganz oben auf der Beförderungsliste. Gute Führungskräfte zeichnet eben auch die Fähigkeit aus, ihr Team zu motivieren, zu inspirieren und grundsätzlich eine positive und vorwärtsgewandte Atmosphäre zu verbreiten. Mit Dauergenöle qualifiziert man sich dafür wirklich nicht.
  • Schmollen: Klar – gerade in stressigen Situationen kann einen jede Abweichung vom Plan ein wenig aus der Bahn werfen. Wer aber jedes Mal laut mit dem Fuß aufstampft, wenn es nicht nach ihrem/seinem Kopf geht und sich grummelnd in eine Ecke zurückzieht, dem bleiben auf Dauer die Türen in die Chefetage versperrt. Denn eines sollten Führungskräfte ganz sicher mitbringen: Die Flexibilität, souverän auf Planänderungen zu reagieren. Und auch die Größe zuzugeben, wenn ein anderer im Team den besseren Weg zur Lösung hatte.
  • Lästern: Eine kleine Lästerei hier und da – wer kennt und schätzt das nicht? Ist man allerdings in der Abteilung für Dauergossip bekannt und spielt man dann hinterrücks einzelne Mitglieder oder Gruppen gegeneinander aus, ist’s ganz schnell vorbei mit dem Aufstieg. Denn wer will schon einen Vorgesetzten haben, der einen anlächelt und zwei Sekunden später über einen herzieht?
Auch auf die vermeintlichen Kleinigkeiten kommt’s an

Nach spezifischen Situationen gefragt, traten bei den Antworten zum Teil erstaunliche Punkte zu Tage. Unter anderem fanden sich unter den Verhaltensweisen, die eine Beförderung mit verhindern können:

  • Anderen das Essen im Kühlschrank klauen
  • Parkplätze blockieren, damit die anderen möglichst weit weg parken müssen
  • Zum Mittagessen gehen und danach spurlos verschwinden
  • KollegInnen absichtlich in Schwierigkeiten bringen
  • Untertauchen, um sich vor Aufgaben und Verantwortlichkeiten zu drücken
Hoch auf der Karriereleiter!

Du hast dich in dem einen oder anderen Punkt wiedererkannt? Glückwunsch, Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung! Achte in Zukunft einfach ein wenig mehr auf dein Verhalten. Wenn du ein bisschen weniger jammerst und dich bei den Lästerrunden in der Kaffeeküche vornehm zurücknimmst, dann klappt das auch mit der Beförderung!

Team Karriere Boost

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