Mentor

Möge der Mentor mit dir sein – vom Padawan zum Jedi

May the 4th – Star Wars Fans wissen, was das bedeutet. Und sie wissen auch, wie gewinnbringend ein Mentor sein kann. Man denke an Meister Yoda und was Luke Skywalker durch dessen Führung gelang: Er wurde ein Jedi-Ritter. Wie du Mentoring für dich nutzen kannst, erfährst du in unserem Beitrag. Werde auch du ein Jedi!

Lass dir von einem kleinen, grünen Jedi-Meister gesagt sein: Viel zu lernen du noch hast. Und ausgelernt hat man sowieso nie. Ein Mentor kann dir dabei helfen, die Karriereleiter Sprosse für Sprosse zu erklimmen.

Mentoring – was ist das eigentlich?

Mentorenprogramme ebnen dir den Weg für deine Karriere. Wie bei Meister Yoda und Luke Skywalker braucht es für das Mentoring zwei Personen: den Mentor und den Mentee. Diese stehen in einem Meister-Schüler-Verhältnis – was allerdings nicht heißt, dass du zum Training wie Skywalker deinen Meister auf dem Rücken durch den Dschungel eines abgelegenen Planeten tragen musst. Doch was bedeutet es dann?

Mentoring ist ein Instrument der Personalentwicklung und zielt darauf, Entwicklungspotenziale von Nachwuchskräften gewinnbringend zu nutzen. Hierfür wird dir ein Mentor zur Seite gestellt, der mithilfe seiner Erfahrung und seines Wissens deine persönliche Entwicklung ganz individuell fördert und dich in die Spielregeln des Unternehmens einweist. Dabei ist er Ratgeber, Coach und Kritiker in einem ist – er dient als Vorbild, schafft Orientierung und kann dir wichtige Kontakte vermitteln.

Das Mentor-Mentee-Verhältnis

Wie Mentor und Mentee zusammenfinden, wird von Unternehmen unterschiedlich gehandhabt – entweder legt die Personalabteilung das Tandem im Vorfeld fest oder es besteht die Möglichkeit für Mentor und Mentee, sich selbst zu finden. Es gibt auch Programme nur für Frauen. Eines steht jedoch fest: Das Verhältnis zwischen beiden ist keinesfalls einseitig und kann über Jahre hinaus bestehen, auch wenn das eigentliche Programm bereits abgeschlossen ist. Das zeigt, wie gewinnbringend dieses Verhältnis oft für beide Seiten ist. Denn auch ein Mentor kann von den Erfahrungen seines Mentees profitieren, z. B. von neuen Erkenntnissen, die dieser frisch nach dem Hochschulabschluss mitbringt.

Hier ein paar Tipps, damit die Beziehung zu deinem Mentor auch gelingt:

  • Ein Vorgesetzter eignet sich nicht als Mentor. Der hierarchische Abstand sollte stimmen und der Mentor ein bis zwei Stufen über dir als Mentee stehen.
  • Lege mit deinem Mentor ein Ziel fest und entscheidet zusammen wie oft ihr euch treffen und austauschen wollt. Für beide Seiten ist es hilfreich, klar zu bestimmen, wie viel Zeit in das Mentoring fließen soll.
  • Ein vertrauensvoller und offener Umgang ist wichtig: Bespreche mit deinem Mentor, ob und wie euer „Bündnis“ nach außen kommuniziert wird, was unter vier Augen bleibt usw. Sei zudem offen für Kritik und fordere Feedback ein, nur so kannst du daran wachsen.
  • Gegenseitiger Respekt versteht sich eigentlich von selbst, sei an dieser Stelle aber dennoch erwähnt. Es kann nie schaden, dem anderem immer wieder zu zeigen, dass du ihn wertschätzt.

Merke: Wenn ein Mentoring-Programm seine volle Wirkung entfalten soll, sind Freiwilligkeit, Struktur und eine genaue Zielsetzung die drei zentralen Säulen.

In diesem Sinne: May the force be with you!

Team Karriere Boost

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