Top im Job – mit persönlichen Kontakten

Kontakte sind wichtiger als Fähigkeiten, um es im Job zu etwas zu bringen. So werben soziale Business-Netzwerke für sich. Da ist was dran, dennoch tun sich viele schwer mit dem Networking.

Wenn wir im Privaten networken, also mit Menschen Kontakte aufbauen und diese pflegen, tun wir das, weil wir diese Menschen mögen. Oder nicht allein sein wollen. Im Job verhält sich das ein wenig anders. Hier bauen sich Menschen ein Netzwerk mit anderen auf, die ein gemeinsames Ziel, ein verbindendes Interesse haben.

Beim Networking geht es um Menschen

Darin liegt oft das Missverständnis: „Ich soll mit Menschen Kontakt halten, nur um für mich etwas dabei herauszuholen?“ Diese Denkweise ist ebenso falsch wie kontraproduktiv für die eigene Berufslaufbahn. Denn auch im Job sollte die persönliche Beziehung im Vordergrund stehen und der Kontakt nicht nur zu einem bestimmten Zweck gepflegt werden. Wenn dann ein Nutzen aus dem Netzwerk entsteht, ist das natürlich erfreulich. Und irgendwann wird dieser Fall eintreten, wenn dein Netzwerk groß genug ist.

Die Beteiligten eines Netzwerks wachsen gemeinsam. Sie tauschen Erfahrungen und Informationen aus, können ihre Anliegen gemeinsam vertreten und bekommen ehrliches Feedback. Und, ist das Netzwerk verlässlich und durch Ehrlichkeit geprägt, können alle in schlechten Zeiten auf die Unterstützung des Netzwerkes zählen. Und du kannst dir eben auch berechtigte Hoffnungen machen, dass bei der Vergabe deines Traumjobs dann auch jemand an dich denkt. Dafür allerdings ist es entscheidend, sein Netzwerk kontinuierlich aufzubauen und auch zu pflegen.

Wettbewerbsvorteil Netzwerk

Fazit: Es geht beim Netzwerken um viel mehr als darum, möglichst schnell und unkompliziert den begehrten Traumjob zu ergattern. Ganz generell kann es dein Standing in der Firma stärken. Brauchst du Unterstützung bei einem Projekt, ist es hilfreich gleich jemanden an der Hand zu haben, der einsteigen kann. Hast du jemandem in deinem Netzwerk, den du für eine bestimmte Aufgabe sofort weiterempfehlen kannst, strahlt diese Expertise auch auf dich ab. Oder du kannst beim Bewerbungsgespräch damit punkten, über wertvolle Kontakte in bestimmte Branchen oder zu wichtigen Kunden zu verfügen. All das sind Vorteile eines guten und stabilen Netzwerks.

Wie starten?

Wenn du dein Netzwerk erweitern willst, dann nimm dir doch mal deine bestehenden Kontakte vor. Was weißt du über die Menschen dort? Versuche über die, die dir interessant erscheinen, mehr herauszubekommen. Belass es nicht beim kurzen Smalltalk, sondern nimm dir Zeit für längere Gespräche. Nicht selten kommt dabei heraus, dass die kluge und nette Nachbarin gerade einen neuen Job sucht. Und genau diese Stelle ist bei euch gerade vakant. Oder ihr sucht einen Webdesigner – und es stellt sich heraus, dass der perfekte Kandidat für euch seit Monaten morgens beim gleichen Bäcker Brötchen kauft wie du …

Profi-Tipps für erfolgreiches Networking

Du siehst: Ein starkes Netzwerk ist ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil im Job. Viele weitere Infos rund um dieses Thema gibt Doris Brenner in ihrem Buch „Networking im Job“, erschienen bei Haufe.

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