Studieren neben dem Beruf? Das spricht dafür

Du hast dich in deinem Job in den vergangenen Jahren etabliert, hast Expertise aufgebaut und bist im Team geschätzt. Eigentlich läuft also alles ganz rund. Und doch treibt dich immer wieder die Frage um: Soll das jetzt alles gewesen sein? Eigentlich möchtest du beruflich nochmal neu durchstarten und auch noch neue Dinge lernen. Um deine Kompetenz zu unterstreichen und deinen Marktwert zu steigern, ist ein Studienabschluss hervorragend geeignet. Doch Studieren neben dem Beruf – warum soll sich das überhaupt lohnen? Schließlich verheißt dieser Plan nicht nur mehr Know-how und die Erweiterung deines Horizonts. Sondern natürlich auch ganz schön viel Stress und zusätzliche Belastungen. Dennoch: Es gibt gute Gründe für ein berufsbegleitendes Studium.

Gründe für ein berufsbegleitendes Studium

In Deutschland ist ein abgeschlossenes Studium für viele Jobs immer noch Grundvoraussetzung. Wenn du beruflich also nach etwas Anderem oder nach Höherem strebst, öffnet dir ein Abschluss grundsätzlich mal Türen, die mit einer Ausbildung verschlossen bleiben. Dabei kommt es – mal abgesehen von Juristen oder Medizinern – nicht in erster Linie darauf an, was du studiert hast. Denn Menschen, die ein berufsbegleitendes Studium erfolgreich abgeschlossen haben, werden in der Regel noch weitere Kompetenzen zugeschrieben.

Kompetenzen als Bewerbungs-Pluspunkte

Neben der Fachkompetenz, die du dir im Studium erwirbst, ist es beispielsweise auch die Methodenkompetenz, die Studienabsolventen auszeichnet. Sie wissen, wo sie sich ihre Informationen beschaffen können und wie sie aufbereitet werden sollten. Darüber hinaus trainiert ein Studium Kompetenzen in Sachen Konfliktmanagement und Zeitmanagement. Im Gegensatz zum erworbenen Fachwissen, das in unseren digitalisierten Zeiten besonders schnell veraltet, sind das Kompetenzen, die bleiben. Wer im Studium gelernt hat, Projekte auch unter Zeitdruck zu managen, der wird das auch im neuen Job können.

Wettbewerbsvorteil Transferkompetenz

Was Menschen, die neben dem Beruf studieren besonders auszeichnet, ist die Transferkompetenz. Beginnt man gleich nach dem Abitur mit dem Hochschulstudium, kann man in aller Regel das Gelernte nicht gleich im Beruf anwenden. Studiert man neben dem Job, geht das. Die oftmals graue Theorie kannst du so umgehend in der Praxis anwenden und gegebenenfalls auch gleich für die eigenen Erfordernisse anpassen. Darüber hinaus hast du ja bereits Berufserfahrung gesammelt. Und kannst so das, was gelehrt wird, gleichzeitig auch kritischer hinterfragen.

Ein nicht immer einfacher Weg – aber es lohnt sich!

Klar, um die Mehrfachbelastung Job, Studium und vielleicht auch noch Familie stemmen zu können, brauchst du einiges an Durchhaltevermögen und Disziplin. Aber auch das wissen potenzielle neue Arbeitgeber. Nur wer diese Eigenschaften hat – und darüber hinaus noch gewillt ist, sich weiterzubilden und den Mut hat, fremdes Terrain zu betreten – wird in so gut wie jedem Team als wertvolle Ergänzung gesehen werden. Also: Nur Mut, es lohnt sich!

Übrigens: Weitere Tipps rund um dein Zeitmanagement, finanzielle Unterstützung sowie Bewerbungsmuster und Checklisten findest du in „Erfolgreich studieren neben dem Beruf“ von Claus Peter Müller-Thurau. Und in unserer Karriere Boost Buchauswahl gibt’s noch jede Menge mehr Know-how rund um Job & Karriere!

Team Karriere Boost

Team Karriere Boost

Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Gruppe, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

Send this to a friend