Selbstmarketing

Selbstmarketing: Karriere durch Sichtbarkeit

Wer nicht sichtbar ist, wird nicht gesehen. Diese ebenso einfache wie wichtige Tatsache sollten zum Beispiel diejenigen beherzigen, die aktuell auf eine Beförderung hoffen. Für sich selbst zu trommeln – oder: Selbstmarketing zu betreiben – ist heutzutage wichtiger denn je. Gerade wenn man beruflich aufsteigen möchte. Doch wie macht man es richtig?

„Warum fällt eigentlich niemandem auf, dass ich für eine Beförderung geeignet wäre?“ Wer sich diese Frage schon mal gestellt hat, dem kann unsere Antwort weiterhelfen: Weil du nicht auf dem Radar der Entscheider bist. Du trommelst nicht genügend für deine eigenen Stärken, betreibst nicht genügend Selbstmarketing. Und wird ein Experte für deinen Bereich gesucht oder in deiner Abteilung weiter oben eine Stelle vakant, denken die Vorgesetzten eher nicht an dich.

Schluss mit übertriebener Bescheidenheit

Eines soll festgehalten sein: Es ist nicht nötig, für gutes Selbstmarketing zum großmäuligen Blender zu werden. Diese Zeitgenossen sind meist völlig schmerzfrei, ihre eigenen Leistungen als die ultimative Lösung zu verkaufen. Und lassen überhaupt keinen Zweifel aufkommen, dass sie die Allerbesten sind. Auch wenn es ihnen an Fachkompetenz zum größten Teil mangelt.

Willst du im Job mehr für dich selbst werben, kommt es darauf an, deine Kompetenzen und dein Know-how sichtbar zu machen. Beides sollte durchaus vorhanden sein, wenn du als echter Experte und eben nicht als selbstverliebte Luftnummer wahrgenommen werden möchtest.

Und wie machen?

Gute Gelegenheiten, Werbung in eigener Sache zu machen, gibt es eigentlich jeden Tag. Ob du dich in Meetings ab sofort öfter zu Wort meldest, zu deinen Projekten professionell gestaltete Zwischenberichte ablieferst oder Kollegen anbietest, sie mit deiner Kompetenz zu unterstützen – all das wird wahrgenommen, auch von deinen Vorgesetzten.

Und auch wenn neue Projekte ins Leben gerufen werden, bei denen mehrere Abteilungen zusammenarbeiten, solltest du ganz laut „hier“ schreien. So kannst du deinen Bekanntheitsgrad im Unternehmen im Handumdrehen steigern.

Sichtbar auch im Netz

Parallel zum Selbstmarketing im Job-Alltag solltest du auch deine Online-Auftritte gut aufstellen und miteinander verzahnen. Wer dich im Netz sucht, sollte sofort sehen, welche Kompetenzen dich konkret auszeichnen.

Dafür musst du natürlich als Erstes wissen, was genau deine Kompetenzen sind und was dich von anderen unterscheidet. Mach dir darüber Gedanken und dann unterfüttere deine Skills mit Fachartikeln oder Zusatzausbildungen, die du vielleicht jetzt schon auf der Haben-Seite hast. Falls nicht, kannst du gleich morgen damit loslegen.

Achte auf deine Sprache

Sobald du beschließt, aus dem Schatten zu treten und sichtbar zu werden: Gewöhn dir eine klare Sprache an und sag, was du möchtest. Vokabeln wie „eigentlich, vielleicht, eventuell“ solltest du weitgehend aus deinem Wortschatz streichen. Ebenso wie Konjunktive. „Ich stelle mir vor, dass…“ ist immer besser als „man könnte ja…“. Je klarer du dich ausdrückst und deine Ansprüche formulierst, desto eher bleibst du anderen im Gedächtnis.

Team Karriere Boost

Team Karriere Boost

Wir kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Medienbranche, arbeiten für die Haufe Group, bei Medienagenturen oder sind selbständig. Schreib uns von dir und deinen Erfahrungen im Berufsleben. Wir freuen uns von dir zu hören!

Send this to a friend