Powerpoint nervt? Versuch’s mit Sketching!

Bei jedem Meeting, bei jedem Vortrag, bei jeder Präsentation: Powerpoint. Anscheinend geht es nicht ohne Folien. Diese Folien verfolgen dich nicht nur, sie ermüden und zermürben dich sogar. Fast immer sind sie überladen, für Fantasie und Kreativität ist trotzdem kein Platz. Warum nimmst du nicht selbst einen Stift in die Hand, schnappst dir ein Flipchart und zeichnest eine Skizze? Sketching gibt nicht nur dir Energie, um deine Ideen auszudrücken, sondern weckt auch neue Aufmerksamkeit bei deinen Zuhörern.

Hier sind fünf einfache Regeln für einprägsame Skizzen, die konzentriertes, gemeinsames Arbeiten fördern.

Regel 1: Zeichne kompakte Skizzen

Zeichne Bilder, die sich aufs Wesentliche konzentrieren und nur die wichtigsten Informationen visualisieren. Details kannst du mündlich kommentieren und mit den Zuhörern diskutieren.

Regel 2: Gebe deinen Skizzen eine logische Struktur

Benutze einfache, bereits bekannte Strukturen- zum Beispiel den Eisberg, die Pyramide oder eine Matrix. Zeichne zuerst den Überblick und ergänze strukturelle Details erst im Laufe deines Vortrags oder der Diskussion.

Regel 3: Achte auf klare Aussagen und eindeutige Symbole

Wenn du Symbole benutzt – Pfeile, Kreise etc. – gib Hinweise darauf, was sie bedeuten. Wie schon bei den Punkten Kompaktheit und Logik gilt: Klarheit und ein nüchterner Zeichenstil geht vor Schönheit. Dekoratives wie Schatten, 3D-Effekte und viele Farben stören nur.

Regel 4: Lege deine Skizze so an, dass du sie leicht verändern kannst.

Eine Skizze ist kein fertiges Bild. Sie soll schließlich Diskussionen anregen. Lade deine Zuhörer zu Ergänzungen und Korrekturen ein.

Regel 5: Ordne deine Skizze in einen Kontext ein

Sage deinen Zuhörern sofort, warum du etwas aufzeichnest und was du damit zeigen möchtest. Eine Skizze ist kein Selbstzweck. Sie ist der Anknüpfungspunkt für den Gedankenaustausch und die Problemlösung.

Mehr darüber, wie du Sketching zu einer Methode von authentischer, informativer Kommunikation machst, erfährst du in „Sketching at Work“ von Martin J. Eppler und Roland A. Pfister. Zum Buch gehören auch über 40 starke Visualisierungs-Tools und viele Beispielskizzen.

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