Meetings nerven? Probier’s mit Meet-ups!

Löst allein das Wort Meeting bei dir spontanes Augenrollen aus? Dann gehörst du zu den vielen, vielen Menschen, die schon unter schlecht konfusen, langweiligen oder zu langen Meetings gelitten haben. Dabei ist eines klar: Teamarbeit ist heute Alltag und ohne Besprechungen und Arbeitstreffen funktioniert kein Team. Martin Eppler und Sebastian Kernbach machen deswegen in ihrem Buch „MEET UP! Einfach bessere Besprechungen durch Nudging“ einen Lösungsvorschlag: Lasst uns Besprechungen und Meetings durch interaktive, abwechslungsreiche, kompakte Meet-ups ersetzen.

Hier sind acht Punkte, in denen sich Meet-ups von traditionellen Besprechungen unterscheiden.

Freiwilligkeit statt Zwang

Der Satz „Ich muss jetzt ins Meeting“ sagt schon viel aus. Eine Besprechung ist obligatorisch. Du hast keine Wahl! Bei einem Meet-up ist das Gegenteil der Fall: Die Teilnahme ist freiwillig.

Interaktiv statt einseitig

Ein Meeting läuft oft so: Einer oder eine redet, alle hören zu (oder auch nicht). Meet-Ups sind dagegen so interaktiv wie möglich, z.B. durch eine Methode wie Think-Pair-Share, die im Meeting Zweierteams bildet, um Ideen zu entwickeln.

Visuelle Vielfalt statt PowerPoint

Wenn die erste PowerPoint-Folie auf dem Screen erscheint, ist dominante Einweg-Kommunikation fast vorprogrammiert. In Meet-Ups gibt es vielfältige Formen der Visualisierung, die zum Mitmachen einladen: Navicons, Poster und andere Skizzen.

Gut vorbereitet statt orientierungslos

Mangelnde Vorbereitung macht Besprechungen besonders zäh. Meet-ups haben verschiedene Möglichkeiten, um das zu verhindern. Zum Beispiel kannst du die Vorbereitung in das Meeting integrieren. Dann starten alle am selben Punkt.

Visualisierte Agenda statt unklarer Tagesordnung

Worum ging’s nochmal? Die Tagesordnung wurde schon vor Wochen per Mail verschickt, dann geändert und nochmal verschickt. Jetzt kursieren verschiedene Versionen. Das Chaos muss nicht sein. Eine Agenda für alle sichtbar auf dem Flipchart – Problem gelöst.

20 – 45 Minuten statt 1 – 2 Stunden

Das erklärt sich von selbst. Meet-ups sind kurz. Begrenze die Redezeiten, vor allem gilt: Wenn die vereinbarte Zeit abgelaufen ist, ist das Meet-up vorbei.

Begeisterung statt Langweile

Wenn du die Punkte 1 – 7 umsetzt, Ist ein Arbeitstreffen keine Last mehr, sondern ein Erlebnis.

 

Team Karriere Boost

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