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Interne Netzwerk-Positionierung – der Erfolgsturbo

Unternehmen werden in Zukunft nur dann erfolgreich sein, wenn sie die Impulse und Veränderungen der Zeit aufgreifen und aktiv mitgestalten können. Dabei kommt es neben den fachlichen USPs auf Flexibilität, emotionale Kompetenz, Kreativität und Innovationskraft an. Für den einzelnen Mitarbeiter bedeutet dies, dass er heute noch an einem Projekt der IT und morgen bereits zum Thema Kundenservice arbeiten wird. Eine Ausrichtung des Unternehmens als Netzwerkorganisation bedeutet, dass die persönliche Positionierung im firmeninternen Netzwerk an Bedeutung gewinnt.

Netzwerk-Positionierung in abteilungsübergreifenden Teams

Meist sind es die Abteilungsleiter, die über die Zusammenstellung von Teams entscheiden – und dies wird in Zukunft immer häufiger vorkommen, denn Google und Amazon machen es vor! Stehen neue Ideen oder Projekte an, werden die Teams bestimmt. Dabei ist entscheidend, dass Personen in den Projekten sind, die u. a. die Tugenden Hartnäckigkeit, Pragmatismus, Stringenz und Kreativität aktiv und bewusst forcieren – zusätzlich zur eigentlichen beruflichen, fachlichen Herkunft. Und genau darum geht es: Sich nicht nur bei dem direkten Vorgesetzten zu platzieren, sondern auch abteilungsübergreifend.

Die richtige Frage beim Networking: „Was kann ich für den anderen tun?“

Oftmals vernetzen sich die Menschen mit Fremden – auch in Unternehmen – in der Hoffnung, einen Vorteil zu erhalten. Doch es sollte genau umgekehrt sein. Wer mit Vertrauen und der Bereitschaft Mehrwert zu bieten in den Austausch geht, wird dies doppelt und dreifach zurückbekommen.

Zeichne dich dadurch aus, dass du durch Taten glänzt und nicht durch Worte nervst.

Das eigene Netzwerk gezielt ausbauen und die Vielfalt der Möglichkeiten nutzen

Viele Menschen stecken ihr Gegenüber sofort in eine Schublade oder in eine Rolle. Das ist der größte Fehler, der gemacht werden kann – insbesondere im Business. Ein Chef ist nicht nur Chef, ein Abteilungsleiter einer anderen Abteilung ist nicht nur Abteilungsleiter. Netzwerk-Positionierung bedeutet stets auch, das Gegenüber mit mehreren Rollen und Aktivitäten zu verbinden. Und das wechselseitig für alle Beteiligten. Durch die Vielfalt entstehen mehr Möglichkeiten wie gemeinsam Nutzen und Mehrwerte aufgebaut werden können. Und damit kommst du für mehr Optionen und Projekte in Frage. Brilliere durch Lösungsmethoden, Innovationsansätze oder stringente Handlungen!

Dein persönlicher Mentor – von erfahrenen Mitarbeitern profitieren

Lade Menschen mit mehr Verantwortung und höherem Wirkungsgrad ein, dein Mentor und Coach zu sein. Denn ein guter Mentor und Coach wird stets bestrebt sein, seinen Mentee zu stärken, voranzubringen und zu unterstützen. Durch den Glauben und der Überzeugung an das Potenzial des eigenen Schützlings wird auch der Wunsch gehegt, diesen zu positionieren und in die richtigen Projekte zu bringen. Und damit auch das Unternehmen nach vorne zu bringen.

Sieh und setze daher die interne Netzwerk-Positionierung als einen Turbo für deinen persönlichen Erfolg an, denn sie wird deine Potenziale maßgeblich zum Vorschein bringen.

Weitere Anregungen findest du in meinem Buch „Neues Unternehmerdenken„, aktuell bei Haufe erschienen.

Nicole Pfeffer

Nicole Pfeffer

Nicole M. Pfeffer ist Diplom-Betriebswirtin (FH) mit den Schwerpunkten Marketing sowie Personal- und Organisationswesen und arbeitet als Master Business Trainer & Berater für KMU und Selbstständige. Die Marketing-Beraterin und Unternehmerin ist neben ihrer Tätigkeit als Coach Lehrbeauftragte an der Hochschule Fresenius Idstein und der Goethe-Universität Frankfurt zu den Themen Marketing und Entrepreneurship. Mit mmp - marketing mit pfeffer hat sie sich 2007 den Herzenswunsch von der eigenen Selbstständigkeit, vom eigenen Unternehmen, erfüllt. Pfeffer steht für Marketingexpertise in den Bereichen Positionierung, Strategie, Innovation und qualitatives Netzwerken.

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