Brainstorming mal anders: Stop & Go, Solo, destruktiv vs. konstruktiv

Mit Brainstorming kannst du schnell Ideen produzieren. Karriereboost zeigt dir drei spannende Varianten, mit denen du schnell kreativ werden kannst.

Brainstorming ist die bekannteste aller Kreativitätstechniken. Es produziert in kurzer Zeit eine Vielzahl von Ideen. Mittlerweile sind viele skeptisch, was diese Technik angeht, weil sie die Qualität der so entwickelten Ideen anzweifeln. Brainstorming ist aber nützlich, wenn du bei der Lösung eines Problems noch ganz am Anfang stehst und es sich um ein konkretes, klar definierbares Problem handelt. Dann können dir auch drei Varianten weiterhelfen, um dein kreatives Denken anzuregen. Karriereboost stellt dir drei interessante Brainstorming-Varianten vor.

Die vier Grundlagen der Brainstorming-Technik bleiben dabei unverändert:

  1. Keine Kritik oder Bewertung bevor alle Vorschläge geäußert wurden.
  2. Wilde Ideen sind willkommen, sie können später noch realistischer werden.
  3. Mache so viele Vorschläge wir möglich. Quantität geht vor Qualität – aussortieren ist einfach.
  4. Greife Ideen von anderen auf, verändere und kombiniere sie.

Die folgenden Brainstorming-Varianten ergänzen diese Regeln.

Stop & Go-Brainstorming

Diese Variante heißt auch “progressives Brainstorming“. Es gibt mehrere kurze Phasen der Ideenentwicklung von fünf bis zehn Minuten. Nach jeder Phase werden die Ideen in einem Schnelldurchlauf in der Gruppe bewertet.

Solo-Brainstorming

Brainstorming mit dir selbst? Das hört sich beim ersten Hören seltsam an. Aber Ideenentwicklung funktioniert auch alleine. Ganz wichtig: Die Grundregeln gelten. Solange du Ideen produzierst, darfst du sie nicht bewerten. Erst in einer zweiten Phase darfst du deinen wilden Ideen mir kritischem Verstand zu leibe rücken. Das erfordert zugegebenermaßen etwas Selbstüberlistung und Übung, aber so kompliziert wie ein Jedi-Mind-Trick ist es nicht.

 

Destruktiv vs. konstruktiv-Brainstorming

Das ist eine weitere Gruppenvariante mit zwei Phasen der Ideenfindung. Zunächst nennen die Teilnehmer nur schlechte Ideen, die eine Problemlösung verhindern. Erst im zweiten Schritt kommen die konstruktiven Ideen an die Reihe, die bei einer Lösung weiterhelfen. Der Gedanke dahinter: Nachdem die Teilnehmer negativen Ideenballast abgeworfen haben, werden die positiven Gedanken origineller.

Karriereboost wünscht dir viel Erfolg beim kreativen Denken und empfiehlt als Denkwerkzeugkoffer den TaschenGuide „Kreativitätstechniken“ von Matthias Nöllke.

Team Karriere Boost

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