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Welcher Lerntyp bist du? Mach den Test!
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Welcher Lerntyp bist du? Mach den Test!

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Welcher Lerntyp bist du? Wenn du das herausfindest, kannst du deine Lernstrategie optimieren und dir Wissen effizient aneignen. Erfahre hier mehr und mache unseren Lerntypentest!

Was sind Lerntypen?

Lerntypen beschreiben, auf welche Weise ein Mensch am besten lernt. Dabei gilt: Jeder Mensch lernt individuell. Was für den einen funktioniert, kann für den anderen die falsche Methode sein. Du kannst dir einen Lerntyp wie einen Stereotypen vorstellen – er bildet als eine Art vereinfachtes Modell den jeweiligen Schwerpunkt ab, mit dem ein Lernender Wissen am besten speichert.

Stichwort Schwerpunkt: Es gibt nicht den einen Lerntyp, der eins zu eins auf einen Lernenden passt. Meist mischen sich Lerntypen individuell von Person zu Person, mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Aber welche Lerntypen gibt es nun eigentlich?

Welche Lerntypen gibt es?

Im Laufe der Jahre sind viele unterschiedliche Beschreibungen von Lerntypen entstanden. Wir stellen euch die drei gängigsten vor:

Visueller Lerntyp: Bilder, Infografiken und Texte sind für den visuellen Lerntyp ein gefundenes Wissensfutter. Grafisch strukturiertes Lernmaterial ist für ihn eine ideale Hilfe zur Unterstützung des Lernens.

Auditiver Lerntyp: Beim auditiven Lerntyp geht viel über das Gehör. Ob Podcast, Vortrag oder Hörbuch – zu einer effizienten Lernstrategie gehört für diesen Lerntyp auditiver Lerninhalt dazu.

Kinästhetischer Lerntyp: Dieser Lerntyp – auch motorischer oder haptischer Lerntyp genannt – ist gerne praktisch unterwegs. Praktisch in dem Sinne, dass er den größten Lernerfolg erzielt, wenn er Dinge gleich selbst umsetzen kann, statt sie nur theoretisch zu lernen.

Zu welchem Lerntyp tendierst du? Finde es mit unserem Lerntypentest heraus!

Lerntypentest: Welcher Lerntyp bist du?

Sind Lerntypen noch aktuell?

Lerntypen sind nicht wissenschaftlich belegt, denn egal, wie du lernst, es laufen im Gehirn immer die gleichen neuronalen Prozesse ab. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dir eine Grafik anschaust, die Information hörst oder das Gelernte gleich umsetzt.

Was also bringt dir die Einteilung in Lerntypen? Sie bietet dir einen Anhaltspunkt, an dem du deine Lernstrategie ausrichten kannst. Denn deine Strategie ist entscheidend für deinen Lernerfolg. Nimm die Lerntypen also als Anregung dafür, verschiedene Methoden auszuprobieren: Reflektiere deine Lernweise und nutze unseren Lerntypentest, um herauszufinden auf welche Art es dir schwerpunktmäßig leichter fällt, zu lernen. Passe dann deine Lernstrategie dahingehend an.

Lernmethoden – Tipps für deine Lernstrategie

Du hast festgelegt, wo deine Präferenzen liegen? Dann findest du hier ein paar Tipps, um deine Lernstrategie auszubauen. Du wirst sehen, hier vermischen sich die Lerntypen hin und wieder – damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.

Tipps für visuelles Lernen

Karteikärtchen: Vielleicht hast du Karteikarten früher oft zum Vokabellernen benutzt? Dann weißt du ja, was für eine große Hilfe sie sein können. Tendierst du zum visuellen Lerntyp, entdecke sie neu und nutze sie nicht nur für Vokabeln, sondern für alles Mögliche als Lernhilfe. Das geht auch digital, z. B. mit der App AnkiDroid.

Aufzeichnungen & Visualisierung: Schreibe dir die wichtigsten Informationen mit und visualisiere sie mit Grafiken, Tabellen oder Bildern. Hier kann es sogar schon helfen, dir neben deine Aufzeichnungen etwas zu scribbeln. Das muss nicht schön aussehen, prägt sich dir als Gedächtnisstütze aber trotzdem ein und es fällt dir leichter, das Wissen wieder abzurufen.

Schau eine Dokumentation: Hilfreich kann es für dich als visuellen Lerntyp auch sein, dir Wissen anzueignen, indem du eine Dokumentation (oder ein Lernvideo) schaust. Dabei deckst du auch gleich den auditiven Part ab.

Tipps für auditives Lernen

Podcasts & Co.: Auch für den eher auditiven Lerntyp kann es nicht schaden, eine Dokumentation zu schauen oder ein Lernvideo zu nutzen. Aber auch Podcasts oder Hörbücher bieten sich sehr gut an, um dir Wissen anzueignen, wenn es dir leichter fällt, dich auf Gehörtes zu konzentrieren.

Wiederhole das Gelernte laut: Halte zum Beispiel einen Vortrag für dich oder vor anderen und wiederhole das Gelernte laut. So merkst du auch schnell, wo es noch Wissenslücken zu füllen gibt.

Tipps für kinästhetisches Lernen

Anwendung: Nicht Gelerntes anwenden, sondern beim Anwenden lernen. Das kann, je nach Lernstoff, in einer Werkstatt sein oder am Rechner. Du kannst dir zum Beispiel ein Lernvideo zu einem bestimmten Softwareprogramm anschauen und sofort nebenbei mitmachen.

Beweg dich: Auch hier mischen sich die unterschiedlichen Lerntypen. Spürst du Bewegungsdrang beim Lernen aufkommen, dann gib ihm nach. Eigne dir deinen Lernstoff zum Beispiel über einen Podcast an, während du spazieren gehst.