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Zauberwort „unbefristet“: Vom Praktikum zur Festanstellung
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Zauberwort „unbefristet“: Vom Praktikum zur Festanstellung

Auch wenn sie oft ein schlechtes Image haben – Praktika dienen nicht nur dazu, Unternehmen billige Arbeitskräfte zu beschaffen. Jobstarter können so auch ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Und landen idealerweise in einer Firma, in der sie langfristig ihre Zelte aufschlagen können – und auch möchten. Mit diesen Tipps verbesserst du deine Chancen, den begehrten festen Job zu ergattern.

Festanstellung? Mach dich unentbehrlich

Klar ist es nicht eben empfehlenswert, als Praktikant gleich wie der Geschäftsführer aufzutreten. Aber: Mit Zuverlässigkeit, Engagement und Begeisterung kannst du dich als Praktikant durchaus für Höheres empfehlen. Beispiel: Ist ein Job erledigt, warte nicht, bis der nächste auf deinem Schreibtisch landet. Frag deine Kollegen, ob du etwas für Sie tun kannst. Hast du eigene Ideen, bring sie ein. Stell Fragen. Biete dich auch für Jobs an, die bisher nicht in deinen Zuständigkeitsbereich fallen. Bist du zum Beispiel fit in Sachen Social Media und dieser Bereich liegt im Unternehmen brach: Biete deine Dienste an. Und: Sei pünktlich und zuverlässig. Das klingt vielleicht selbstverständlich – ist es aber durchaus nicht in jedem Fall. Hast du auf all das überhaupt keinen Bock, ist es vielleicht auch nicht die Firma, in der du fest angestellt sein möchtest.

Networking, Networking, Networking

Größere Unternehmen bieten Programme an, mit denen sie ehemalige Praktikanten weiterhin fördern. Erkundige dich, ob es bei deinem Arbeitgeber so etwas gibt. Falls nicht, dann  heißt es: Kräftig netzwerken. Geh mit deinen Kollegen und Vorgesetzten zum Mittagessen. Nimm an firmeninternen Aktivitäten teil. Zeig, dass du dich als Teil der Firma fühlst und dich bereits ein Stück weit mit ihr identifizierst. Und auch hier: Hast du da keine Lust drauf, dann such lieber woanders nach einem Job.

Sag was du willst!

Klar – letztlich muss dir der Chef den Job anbieten. Oder dein direkter Vorgesetzter dich empfehlen. Wenn du allerdings keinerlei Interesse bekundest, haben sie dich vielleicht gar nicht erst auf dem Schirm. Hier kommt es allerdings aufs richtige Timing an: Wenn du dich erst fürs Praktikum bewirbst, kann es hinderlich sein zu erwähnen, dass du eigentlich eine Vollzeitstelle willst. Dadurch entsteht leicht der Eindruck, dass du das Praktikum nur als notwendiges Übel ansiehst. Um dich als festen Mitarbeiter zu empfehlen, dafür bleibt später immer noch genug Zeit.

Gewinn für beide Seiten

Dass es Unternehmen gibt, in denen schlecht oder gar nicht bezahlte Langzeitpraktikanten den ganzen Laden schmeißen, ist klar. Aber es gibt auch die anderen. Diejenigen, die die jungen Leute, die sie monatelang ausgebildet haben, nicht einfach wieder gehen lassen möchten. Diejenigen, die es zu schätzen wissen, wenn du dich während deines Praktikum gut in die Prozesse eingearbeitet hast und dich mit den Kunden und der Unternehmensphilosophie auskennst. Es kann sich also lohnen, die vor allem finanzielle Durststrecke Praktikum engagiert durchzuziehen und sie als große Chance auf den tollen neuen Job zu sehen.