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Meetings und Workshops leiten: Mit 7 Tipps zum Moderations-Profi
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Meetings und Workshops leiten: Mit 7 Tipps zum Moderations-Profi

 Petra Polk
Petra Polk
Keynote Speakerin & Netzwerkexpertin

Ob in Meetings oder Workshops – als Moderatorin fungierst du als Bindeglied zwischen den Teilnehmern. Moderieren ist eine schöne Aufgabe, ich persönlich mache es sehr gerne. Doch oft wird unterschätzt, wie wichtig man in dieser Position ist. Schließlich ist es Aufgabe des Moderators, die Veranstaltung bestmöglich zu begleiten. 

Ich empfehle deshalb, eine Moderation nur dann zu übernehmen, wenn du dich mit dem Thema auskennst, dich leicht einarbeiten kannst oder du dich zumindest für die Thematik interessierst.

Meine 7 Tipps für eine gelungene Moderation:

  1. Die Vorbereitung ist der Schlüssel für den Erfolg, und beim Moderieren ist sie besonders wichtig. Oft wird sie jedoch unterschätzt. Nimm mit wichtigen Teilnehmern vorab Kontakt auf, lerne die Personen kennen. Dies gilt besonders dann, wenn du sie anmoderieren bzw. vorstellen sollst.
  2. Als Moderatorin bist du die Chefin im Ring. Deshalb solltest du das Zepter immer in der Hand haben. 
  3. Behalte die Ziele im Kopf: Meetings, Workshops oder Events finden aus einem Grund statt und sollen dein Unternehmen, deine Abteilung und deine Kollegen weiter bringen. Hab diese Ziele immer im Blick und steuere gegen, sollte zu weit vom Thema abgewichen werden.
  4. Behalte die Zeit und damit die Agenda im Auge. Achte darauf, dass eingeplante Pausen eingehalten und die Pausenzeiten nicht überschritten werden. Ziehen sich Unterbrechungen in die Länge, wird die Zeit eng. Themen, die erst gegen Ende des Tages an der Reihe sind, kommen eventuell zu kurz.
  5. Moderationskarten sind durchaus erlaubt. Je größer die Veranstaltung und je mehr du frei moderieren musst, desto wichtiger können sie sein. Sie geben (gerade als Moderations-Anfänger) Sicherheit und nehmen die Nervosität. 
  6. Komme rechtzeitig am Veranstaltungsort oder dem Veranstaltungsraum an. Am besten planst du einen Zeitpuffer mit ein. Deine Nerven werden es dir danken, wenn du auf dem Weg dorthin in einen Stau gerätst oder die S-Bahn mal wieder Verspätung hat.
  7. Und noch ein Thema spricht fürs rechtzeitige Eintreffen: die Technik. Damit sich der Veranstaltungsbeginn nicht verzögert, sollte mal wieder ein technisches Problem auftreten, bleibt dir genügend Zeit, um ein Gerät zu ersetzen oder den Support zu rufen. 

Mit der richtigen Vorbereitung bist du für deine Aufgabe bestens gewappnet. Doch Vorbereitung und Planung hin oder her: Bleib flexibel genug, um spontan auf nötige Änderungen im Ablauf, des Themas oder des Ziels reagieren zu können. Mit einer Prise Coolness schaffst du auch das mit links. 

Und solltest du trotzdem noch Angst vor Lampenfieber haben, dann helfen dir diese Tipps ganz sicher weiter.