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Im Homeoffice richtig abschalten: 4 Tipps für mehr Privatleben
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Im Homeoffice richtig abschalten: 4 Tipps für mehr Privatleben

Ausschlafen, in der Jogginghose und dicken Socken gemütlich am heimischen Schreibtisch arbeiten: Das produktiv und ergonomisch eingerichtete Homeoffice bietet viele Vorteile, wenn man sich nicht bei Dunkelheit oder Regen auf den Weg ins Büro machen muss. Doch im Homeoffice können die meisten viel schlechter abschalten und arbeiten auch deutlich mehr.

Umfragen zeigen, dass im Homeoffice die Abgrenzung zum Privatleben viel schwerer fällt, weil der Arbeitsplatz immer in Sichtweite ist. Dann wird auch abends noch schnell eine Mail verschickt oder ein Anruf entgegengenommen. Zwar macht die Arbeit im Homeoffice zufriedener, sie führt aber auch zu einer stärkeren psychischen und physischen Belastung, bis hin zu Demotivation oder Burnout.

Damit es nicht soweit kommt, helfen dir diese Tipps. Damit kannst du auch im Homeoffice besser abschalten und klar zwischen Arbeit, Pause und Feierabend trennen.

1. Aus- und Abschalten!

Experten raten dazu, abends den Schreibtisch aufzuräumen (und die Arbeit wegzuräumen) und den Rechner wirklich herunterzufahren. Schreibe dir kurz vor Ende des Arbeitstags eine To-do-Liste für den nächsten Tag. Dann vergisst du keine wichtigen Dinge, musst aber auch nicht mehr ständig dran denken und kannst beruhigt in den Feierabend starten.

Um im Homeoffice gedanklich richtig abzuschalten, kann es auch helfen, eine eine räumliche Distanz zu deiner Arbeit aufzubauen. Dazu kannst du z.B. bewusst nach der Arbeit die Wohnung kurz verlassen. Dreh eine Runde um den Block, dann fühlt sich das „Heimkommen“ auch eher wie Feierabend an. Auch hilfreich: Bewusst die Kleidung zu wechseln oder die Hände zu waschen und damit die Arbeitssorgen abzuspülen.

2. Skype-Verabredungen

Auch in pandemiebedingten Lockdown-Phasen mit 100% Homeoffice und evtl. auch Ausgangsbeschränkung solltest du dein social life pflegen: Verabrede dich direkt nach der Arbeit zu einem virtuellen „Bier-nach-Vier“ oder „Feierabend-Plausch“ mit deinen Freunden, z.B. via Zoom oder Skype. Dann fällt das Abschalten im Homeoffice gleich viel leichter und du pflegst nebenher deine sozialen Kontakte. Ein wirksames Mittel gegen die Einsamkeit. Auch mit deinen Kollegen kannst du am Feierabend Spaß haben.

3. Bring Bewegung rein!

Wie immer hilft auch ein Spaziergang im Grünen, Yoga oder ein Sport-Workout dabei, um gedanklich abzuschalten. Auch Meditation kann das Gedankenkarussell stoppen. Joggen oder Fahrrad fahren machen den Kopf frei, halten dich fit und helfen ungemein zum Entspannen.

Vielleicht ist auch ein Hund jetzt genau das Richtige für dich? Mit einem Vierbeiner sind regelmäßige Spaziergänge Pflicht. Bevor du dir jedoch einen eigenen zulegst, solltest du die Betreuung sicherstellen – auch in Zeiten, in denen du vielleicht weniger im Homeoffice arbeitest.

4. Grenzen ziehen: Krank ist krank!

Den Hygienemaßnahmen sei Dank: Seit Beginn der Corona-Krise sind deutlich weniger Arbeitnehmer aufgrund von Erkältungen, Grippe oder Magen-Darm-Infekten krankgeschrieben. Allerdings klappen im Homeoffice viele aus schlechtem Gewissen auch bei Unwohlsein den Laptop auf, anstatt sich auszukurieren.

Doch Homeoffice hin oder her: Wer krank ist, der ist krank! Dann sollte der Laptop ausgeschaltet bleiben, schließlich bist du nicht umsonst krankgeschrieben. Mach dir bewusst, dass arbeiten bestimmt nicht zu deiner schnellen Genesung beiträgt und du die Kollegen nicht im Stich lässt. Daher solltest du bei einer Grippe oder anderen Infekten an dich denken: Ausruhen, viel schlafen und keine Gedanken an die Arbeit verschwenden.

Mehr Tipps zum Homeoffice

Du hättest gern weitere Tipps, um die Arbeit im Homeoffice optimal zu gestalten? In unserem Homeoffice-Whitepaper findest du Infos und Anregungen, wie du aus den eigenen vier Wänden mit einfachen Mitteln einen produktiven Ort machst.