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Erfolgreicher dank der OKR-Methode?
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Erfolgreicher dank der OKR-Methode?

 Anja Merklin-Wendle
Anja Merklin-Wendle
Content Managerin

Wo können Mitarbeiter Aufgaben und Ziele selbst aktiv mitgestalten und mitbestimmen? In Unternehmen, die die OKR-Methode anwenden. Mehr zu dieser Management-„Wunderwaffe“ erfährst du hier.

Viel Partizipation für die Mitarbeitenden hört sich erst mal gut an. Aber arbeiten Unternehmen mit OKR wirklich erfolgreicher? Haben sie zufriedenere Mitarbeiterinnen als Unternehmen ohne OKR? In einer Studie hat die Haufe Group genau dies untersucht: z. B. welchen Erfolg und Mehrwert die OKR-Methode in der Praxis tatsächlich für Mitarbeiter, Teams und Unternehmen bietet.

Was ist die OKR-Methode?

OKR steht für Objectives (= Ziel) and Key Results (= Ergebnis). Das Kürzel steht für eine agile Management-Methode, um sich im Team Ziele zu setzen und diese mit Erfolgskennzahlen zu messen und zu überprüfen. Dabei werden die Mitarbeiterinnen in den strukturierten Zielvereinbarungs-Prozess einbezogen. Sie können selbst Ziele definieren und sich dadurch viel besser mit ihnen identifizieren.

  • Objectives (= Ziele) sind qualitativ: „Was soll erreicht werden?“. Diese Ziele können visionär sein. Sie sollen in jedem Fall motivierend formuliert werden und geben die strategische Unternehmensrichtung vor.
  • Key Results (= Ergebnisse) sind quantitative Kennzahlen: Sie dienen der Erfolgskontrolle und geben Antwort auf die Frage „Wie messen wir das Erreichen unserer Ziele?“

Was ist neu an der OKR-Methode?

Tatsächlich ist ist die OKR-Methode gar nicht so neu. Denn erste Ansätze wurden bereits in den 70er-Jahren bei Intel entwickelt. Vor allem durch erfolgreiche Firmen wie Google, LinkedIn, Twitter oder Spotify wurde die Methode zuletzt einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Gleichzeitig zeigen die Erfolgsgeschichten dieser Firmen, dass sich die OKR-Methode positiv auswirkt. Vorteile der OKR-Methode sind:

  • Sie hilft den Fokus aller Beteiligten konsequent auf die wesentlichen Themen zu legen. Damit können sie diese schnell und effizient umsetzen.
  • Weil die Teams, Führungskräfte und Mitarbeiter aktiv zusammen die Strategie und die Ziele erarbeiten, sind alle motivierter und fokussierter auf die Erreichung dieser Ziele.
  • In kurzen Zyklen von drei bis vier Monaten reagieren die Beteiligten schnell und agil auf neue Marktgegebenheiten und verbessern dadurch ständig ihre Prozesse.
  • Da alle Mitarbeiter die Objectives und Key Results zusammen erarbeitet haben, herrscht Transparenz: Alle Mitarbeiterinnen und Führungskräfte kennen ihre eigenen Ziele, Aufgaben und Erfolgskennzahlen, aber auch die der Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen.
  • Die herausfordernden Ziele motivieren sie die Teams ganz besonders. Sie fördern kreative Denkweisen und Wege, um diese Ziele auch zu erreichen.

Haufe Studie: Wie unterscheiden sich Erfolgsbilanzen von Unternehmen mit und ohne OKR?

Die OKR-Methode klingt in der Theorie prima. Wie sieht aber nun der praktische Einsatz aus? Lohnt sich der ganze Aufwand? Sind Unternehmen dank der OKR-Methode wirklich erfolgreicher als Unternehmen, die die Methode nicht einsetzen?

Genau diese Frage hat sich die Haufe Group zusammen mit der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) gestellt. Mit der OKR-Benchmark-Studie wollten sie herausfinden:

  • Ob OKR-Nutzer die Zusammenarbeit in ihren Teams besser einschätzen als diejenigen, die die OKR-Methode nicht verwenden,
  • welche Unterschiede Führungskräfte und Mitarbeiterinnen sehen,
  • welche Schwierigkeiten es dabei gibt,
  • wie OKR erfolgreich eingeführt werden kann und
  • welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teamarbeit erfüllt sein müssen.

Kleiner Spoiler zu den OKR-Umfrageergebnissen

Stolze 83 % der Befragten würden die OKR-Methode weiterempfehlen. Vor allem OKR-Master und Team-Leads befürworten diese Methode! Denn alle Beteiligten sind dank hoher Eigenverantwortung, guter Kommunikation und Feedback viel motivierter bei der Sache und treiben ihre Projekte viel effizienter voran.

Mehr zu den Ergebnissen der Studie findet ihr im kostenlosen Haufe Talent Studien-Whitepaper „Erfolgsbilanzen von Unternehmen mit und ohne OKR“.