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Beruflicher Neuanfang: So gelingt deine Neuorientierung
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Wiedereinstieg

Beruflicher Neuanfang: So gelingt deine Neuorientierung

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Ein paar Jahre im Beruf und du merkst: Es ist nicht das Richtige. Das ist schade, aber für einen beruflichen Neuanfang ist es nie zu spät. Wir haben ein paar Tipps für dich!

Gründe für einen beruflichen Neuanfang

Die Gründe, sich für einen beruflichen Neuanfang zu entscheiden, sind vielfältig. Mangelnde Wertschätzung und Anerkennung, aber auch die Empfindung, dass die eigene Tätigkeit nicht wirklich Sinn ergibt, ist für viele der Grund, sich nach einer anderen Berufung umzusehen. Auch, wenn die Arbeit so gar keinen Spaß macht und meist nur nervt, entscheiden sich einige dafür, sich neu zu orientieren.

Immerhin verbringen wir ziemlich viel unserer Lebenszeit damit zu arbeiten, da ist es verständlich, dass wir gerne einer Arbeit nachgehen möchten, die uns gefällt und zu der wir uns nicht jeden Tag hinquälen müssen. Bevor du also am Ende dein Leben lang in einem Job feststeckst, der dir nicht zusagt, wage einen beruflichen Neuanfang! Wie das gelingt, das erfährst du Schritt für Schritt im nächsten Step. 😉

Schritt 1: Bist du bereit?

Überlege dir zunächst, was für dich ein lohnendes Ziel ist. Was treibt dich an und wofür bist du bereit, die nötige Energie zu investieren? Welche Hindernisse könnten dir bei einem beruflichen Neuanfang im Weg stehen und wann wäre ein geeigneter Zeitpunkt, um neu durchzustarten? Benötigst du dazu Unterstützung, z. B. von deiner Familie für die Kinderbetreuung?

Schritt 2: Vertrauen in dich selbst beim beruflichen Neuanfang

Viele, die einen beruflichen Neuanfang wagen, plagen Selbstzweifel, ob sie den Anforderungen in einem anderen Job überhaupt gewachsen sind. Das sollte dich aber nicht abschrecken. Es erfordert vielleicht Arbeit, nochmal eine Ausbildung anzugehen oder umzuschulen, aber wenn es der Job ist, den du machen willst, dann ist es die Mühe wert.

Um dein Selbstvertrauen zu stärken, überlege dir, was du kannst und schon alles erreicht hast. Manchmal neigen wir dazu, unsere Erfolge gar nicht als solche Wahrzunehmen. Aber es ist wichtig, dass du dich nicht kleiner machst, als du bist.

Schritt 3: Welcher Job passt zu dir?

Visualisiere für dich, wie dein zukünftiges Leben aussehen soll. Wieviel Zeit möchtest du in deinen Job und in die Freizeit oder in die Familie investieren? Möchtest du ein Hobby zum Beruf machen? Überlege, was dir heute wichtig ist und wofür du morgens gerne aus dem Bett springen würdest. Stell dir vor, wie ein normaler Arbeitstag in deinem Traum-Berufsleben in 10 Jahren aussehen würde. Genau das ist dein Berufswunsch!

Und wenn du noch etwas ratlos bist, gibt es die Möglichkeit, dich an die Agentur für Arbeit zu wenden für einen Berufswahltest.

Schritt 4: Die notwendigen Fähigkeiten präsentieren

Wenn du dich beruflich umorientierst, wirst du neue Kompetenzen brauchen. Vielleicht musst du diese erst erwerben. Eine späte Ausbildung, Studium oder Langzeitpraktikum ist heute kein Problem mehr. Zudem sind Soft Skills wie z. B. Problemlösefähigkeit, Überzeugungsfähigkeit oder Anpassungsfähigkeit mittlerweile genauso wichtig. Vergiss deshalb nicht, auch diese Softskills neben deinen beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten in deinen Bewerbungsunterlagen präzise zu beschreiben.

Schritt 5: Mit Networking zum neuen Job

Welche Personen, die du bisher kennengelernt hast, können dir bei der Verwirklichung deines beruflichen Neuanfangs helfen? Dieses Netzwerk ist größer als du glaubst. Und wenn man bedenkt, dass knapp zwei Drittel aller Jobs über Netzwerke vergeben werden, kannst du dir vorstellen, dass eine persönliche Empfehlung dir sehr weiterhelfen kann.