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Arbeiten nach Corona: New Normal – Was bleibt vom Wandel?
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Arbeiten nach Corona: New Normal – Was bleibt vom Wandel?

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Corona macht’s möglich: Bisher wurde oft nur von „New Work“ gesprochen, ohne dass neue Arbeitsformen tatsächlich praktiziert wurden. Die Pandemie hat die Arbeitswelt kräftig durchgerüttelt und vieles ist anders als vorher: Doch wie sieht das „New Normal“ aus und was davon könnte uns in Zukunft wirklich langfristig begleiten?

1. Hybrides Büro statt Homeoffice

In vielen Bereichen war das Arbeiten von zuhause zwar immer schon möglich, doch scheiterte es oft an der Führungsetage. Aus Angst vor Kontrollverlust und mangelndem Vertrauen in die eigenen Mitarbeitenden, blieb vielen das Homeoffice verwehrt. Corona machte es plötzlich nötig, von zuhause aus zu arbeiten. Jetzt gehört es zum New Normal, zur Normalität nach Corona.

Auf dieses Privileg wollen viele nicht mehr verzichten. Das zeigt auch eine aktuelle Studie „2021 Work Trend Index“ von Microsoft. Mehr Zeit und weniger Stress – das Homeoffice bietet eine bessere Work-Life-Balance.

Allerdings fehlt der Austausch mit den Kollegen und der Plausch in der Kaffeeküche, der schon die eine oder andere grandiose Idee hervorgebracht hat. Synergien werden so weniger genutzt. Statt reinem Präsenzzwang oder Homeoffice könnte die Zukunft des Büros hybrid sein – Bürotage und Homeoffice-Tage wechseln sich bei diesem Modell ab. Damit lassen sich die Vorteile beider Formate kombinieren.

2. Digitalisierungsboost in Unternehmen

Corona hat die Digitalisierung vorangebracht – in vielen Bereichen werden sich Prozesse nachhaltig ändern. Die digitale Speisekarte, digitale Weiterbildungsangebote, digitale Kunden- und Plattformlösungen. Und nicht zu vergessen all das Papier, das wir schon jetzt im New Normal sparen, denn ausdrucken war gestern.

In vielen Unternehmen ist nun angekommen, dass es eine fortwährende Digitalisierungsstrategie braucht, um in der Arbeitswelt auch morgen noch bestehen zu können. Digitale, automatisierte Prozesse bieten Unternehmen eine Zeit- und damit Kostenersparnis und erleichtern das Arbeiten für die Mitarbeitenden. Um am Markt bestehen zu können, werden nach und nach mehr Unternehmen nachziehen. Unsere Arbeitswelt wird also digitaler, als sie es heute bereits ist.

3. Veränderte Kommunikationsformen

Mit dem Homeoffice änderten sich auch die Kommunikationsformen. Es wird mehr über digitale Tools telefoniert, Videokonferenzen sind an der Tagesordnung, ein kurzer Chat statt einem Austausch am Schreibtisch und mehr Mails sind die Folgen der Pandemie.

Um im Austausch zu bleiben, sind diese Formate eine wertvolle Ergänzung zum persönlichen Gespräch. Vor allem dann, wenn nach der Krise weiterhin mehr Menschen im Homeoffice arbeiten. Ebenso verhält es sich mit virtuellen Arbeitsplänen. Auch diese Form der Kommunikation über bestimmte Tools hat sich im New Normal etabliert und erleichtert Arbeitsabläufe. Und wer möchte darauf schon verzichten?