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Analysieren, beraten, begeistern: Controller sind die Alleskönner der BWL
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Analysieren, beraten, begeistern: Controller sind die Alleskönner der BWL

Du hast Spaß an Zahlen und logischem Denken, bist aber auch gerne kommunikativ? Dann wäre Controller der richtige Beruf für dich.

Als Controller nimmst du eine wichtige Schlüsselposition im Unternehmen ein. Du arbeitest eng mit dem Management zusammen und lieferst die Informationen, die es für Entscheidungen braucht. Viele wichtige Unternehmensdaten, wie beispielsweise zu Gewinn oder Rentabilität, landen auf deinem Tisch.

Informationen für das Management

Wer nun aber glaubt, dass ein Controller einfach nur Daten sammelt und weiterleitet, der irrt. Als Controller analysierst du die gesammelten Daten und wertest aus, welche Informationen für das Management überhaupt entscheidungsrelevant sind. Dafür setzt du verschiedene Methoden und Werkzeuge des Controllings ein.

Controller sind heute also keine reinen Excel-Meister mehr, die sich hauptsächlich im stillen Kämmerlein durch Tabellen klicken: Als Business Partner arbeitest du Hand in Hand mit dem Management und übernimmst zahlreiche Aufgaben. Gute Kommunikationsfähigkeiten sind dabei von Vorteil, denn häufig präsentierst du die Ergebnisse deiner Berichte in Meetings und willst die Zuhörer von deinen Vorschlägen überzeugen. Und nicht selten bist du auch als Vermittler, Moderator oder Projektleiter gefragt.

Die Zukunft des Unternehmens planen

Neben der Lieferung von Informationen, dem sogenannten Reporting, bist du außerdem für die Planung zuständig. Dabei geht es unter anderem darum, wie viel Budget die verschiedenen Abteilungen erhalten, welche Kosten verschiedene Projekte verursachen werden, welche Umsätze zu erwarten sind und vieles mehr. Die festgelegten Planziele müssen dann auch von dir kontrolliert werden.

Als Controller bist du also nicht nur versiert im Umgang mit Finanzen und Zahlen: Du analysierst, kontrollierst und kommunizierst.

Manch ein Controller spezialisiert sich auf einen bestimmten Bereich: Es gibt beispielsweise Vertriebscontroller, Beteiligungscontroller und Projektcontroller. Vor allem in großen Konzernen werden Aufgaben aufgeteilt, während Controllingaufgaben in kleineren Unternehmen oft von einer oder wenigen Personen wahrgenommen werden.

Wie wird man Controller?

Viele Controller verfügen über den Abschluss eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums, wie z. B. BWL oder VWL. Doch auch private Lehrgänge und Weiterbildungen werden vermehrt angeboten. Als Quereinsteiger hast du durchaus Chancen im Controlling, wenn du Analysefähigkeiten, Kommunikationsstärken und kaufmännisches Verständnis vorweisen kannst. Und IT-Kenntnisse sind durch die Digitalisierung im Controlling gefragter denn je.

Gute Gehaltsaussichten

Die Verdienstaussichten sind für Controller sehenswert. Als Junior-Controller steigst du mit mindestens 40.000 Euro jährlich in den Beruf ein. Als erfahrener Controller verdienst du häufig bereits mehr als 60.000 Euro im Jahr. Wer den Aufstieg schafft und Bereichsleiter oder gar Finanzvorstand wird, kann sich in der Regel über ein sechsstelliges Jahresgehalt freuen.

Auf der Karriereleiter nach oben

Die Karriereaussichten als Controller sind hervorragend. Nicht nur innerhalb der Finanzabteilung kann der Aufstieg nach ganz oben gelingen. Viele Finanzvorstände, auch Chief Financial Officer (CFO) genannt, übernehmen sogar später die Geschäftsführung im Unternehmen.