Arbeitsschutz

Corona ade: Der beste Arbeitsschutz im Büro bist du!

Händewaschen eliminiert Krankheitserreger, auch Coronaviren. Hier erfährst du, wie du es richtig machst, und welche weiteren Maßnahmen dich und deine Kollegen am besten vor einer Ansteckung schützen.

Oberstes Gebot: Hände waschen!

Den internationalen Hände-Waschtag am 15. Oktober gibt es zwar schon länger, doch nie schien das Händewaschen präsenter als in der jetzigen Zeit, in der Corona allgegenwärtig ist. Die geforderten 20 bis 30 Sekunden werden aber auf Dauer langweilig, wenn man immer nur „Happy Birthday“ singt. Der „Wash your lyrics“-Generator  verspricht hier Abhilfe: Einfach Lieblingssong und Lieblingsgruppe eingeben. Schon bekommst du die Waschanleitung mit deinem Lieblingssong als Poster zum Download.

Wie die Kunst des Händewaschens richtig funktioniert, erfährst du in diesem Video:

Außerdem wichtig: Unterwegs hast du nicht immer Zugang zu Wasser und Seife, darum kann es nützlich sein, für solche Fälle ein Desinfektionsmittel parat zu haben. Achte dabei darauf, dass es nicht nur gegen Bakterien hilft, sondern auch den Zusatz ‚begrenzt viruzid‘ enthält – das macht mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Corona-Erregern den Gar aus. Desinfektionsmittel gibt es als Spray für unterwegs, als praktisches Gel oder als Feuchttücher und passt somit in jede Tasche.

Doch aufgepasst! Das viele Händewaschen und desinfizieren trocknet die Haut aus und schwächt ihre Schutzbarriere. Achte darum auf eine gute Pflege deiner Hände. Eine Handcreme ist hier dein Helfer: Am besten entscheidest du dich für unparfümierte Varianten, denn diese enthalten weniger Zusatzstoffe, die die Haut belasten. Naturkosmetik für sensible Haut kann hier eine gute Wahl sein. Auch Produkte, die Urea oder Sheabutter enthalten, pflegen nachhaltig.

Sicherheitsabstand einhalten

Neben der Husten- und Niesetikette gehört der Mindestabstand zu den wichtigsten Hygieneregeln für wirksamen Arbeitsschutz. Auch im Büro gilt: Abstand halten. Und zwar mindestens 1,5 m. Diese Abstandsregel gilt auch für Meetings, im Treppenhaus, an der Stempeluhr oder bei der Essensausgabe in der Kantine.

Stehen die Arbeitsplätze räumlich näher zusammen, ist Kreativität gefragt! Kläre mit deinem Team und den Führungskräften, ob es möglich ist, zeitlich versetzt zu arbeiten. Zumindest tageweise kann auch das Homeoffice noch sinnvoll sein.

Den geforderten Arbeitsschutz unterstützen auch Trennwände oder Schutzscheiben zwischen den Arbeitsplätzen. Ist das nicht möglich, z. B. im Flur oder im Konferenzraum, hilft nur der Mundschutz! Damit schützt du auch die Kollegen, die zur Risikogruppe gehören, und die jetzt vielleicht mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit kommen.

Lüften, lüften, lüften

In geschlossenen Räumen steigt die Anzahl von Krankheitserregern in der Luft. Deshalb ist regelmäßiges Lüften wichtig. Dadurch reduzierst du die möglicherweise in der Luft vorhandenen erregerhaltigen Aerosole.

Pause mit Abstand verbringen

Das gemütliche Beisammenstehen im Rauchereck sollte wegfallen. So schwer es allen fällt, sollten Teams möglichst zeitlich versetzt in die Pause gehen, um eine überfüllte Kantine zu vermeiden. Und bitte nicht die Köpfe zusammenstecken, sondern am Tisch jeweils mindestens einen Platz Abstand lassen.

Dienstreisen und Meetings

Auf Dienstreisen und Präsenz-Meetings solltest du nach Möglichkeit verzichten. Halte angesichts wieder steigender Infektionszahlen Besprechungen möglichst digital ab. Treffen mit externen Geschäftspartnern oder Lieferanten sollten nur im Ausnahmefall persönlich stattfinden. Auch Firmenfahrzeuge sollten möglichst ohne Mitfahrer genutzt werden, da hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ansonsten gilt: Maske auf.

Praktischer Arbeitsschutz dank ärztlicher Beratung 

Du bist unsicher, wie hoch dein persönliches Ansteckungsrisiko ist? Dann kannst du dich von deinem Hausarzt oder dem Betriebsarzt persönlich beraten lassen. Er checkt deine persönlichen Risiken und besondere Gefährdungen durch eventuelle Vorerkrankungen.

Und für alle gilt: Kollegen mit entsprechenden Symptomen müssen zuhause bleiben. Sie sollten dies umgehend vom Arzt abklären und sich ggf. krankschreiben lassen. Bestätigt sich die Infektion, muss der Arbeitgeber informiert werden. Dann kann er umgehend auch die Kontaktpersonen benachrichtigen.

Auch nützlich: Die Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App ist ein Angebot der Bundesregierung. Als Tool im Kampf gegen Corona hilft sie, Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen. Hattest du Kontakt zu einer infizierten Person, wirst du über die App informiert und kannst dann dazu beitragen, das Virus nicht weiterzutragen, solltest du dich angesteckt haben. Dein zuständiges Gesundheitsamt berät dich hier. Die App gibt es im App Store und bei Google Play.

Team Karriere Boost

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