Arbeitsschutz

Corona ade: Der beste Arbeitsschutz im Büro bist du!

Nach Wochen im einsamen Homeoffice kommen die Kollegen nach und nach wieder zurück in die Büros. Damit steigt allerdings auch das Infektionsrisiko. Da Corona leider noch nicht Geschichte ist, zeigen wir, wie du dich und deine Kollegen im Büroalltag vor einer Ansteckung schützt.

Natürlich ist zuallererst dein Arbeitgeber in der Pflicht. Er muss die Auflagen zum Arbeitsschutz umsetzen. Umfangreiche Hygienemaßnahmen sollen dafür sorgen, dass alle Mitarbeiter bestmöglich vor Ansteckungen mit dem Coronavirus geschützt werden. Aber: Der beste Schutz bist du!

Oberstes Gebot: Hygieneregeln beachten

Nicht ins Gesicht fassen, Husten- und Niesetikette und Hygieneregeln beachten: Das sind die wichtigsten Maßnahmen. Das Händewaschen ist natürlich auch weiterhin Pflicht und wesentlich für den Arbeitsschutz. Aber die geforderten 20-30 Sekunden werden auf Dauer langweilig, wenn man immer nur „Happy Birthday“ singt. Der „Wash your lyrics“-Generator  verspricht hier Abhilfe: Einfach Lieblingssong und Lieblingsgruppe eingeben. Schon bekommst du die Waschanleitung mit deinem Lieblingssong als Poster zum Download.

Sicherheitsabstand einhalten

Auch im Büro gilt: Abstand halten. Und zwar mindestens 1,5 m. Diese Abstandsregel gilt auch für Meetings, im Treppenhaus, an der Stempeluhr oder bei der Essensausgabe in der Kantine.

Stehen die Arbeitsplätze räumlich näher zusammen, ist Kreativität gefragt! Kläre mit deinem Team und den Führungskräften, ob es möglich ist, zeitlich versetzt zu arbeiten. Zumindest tageweise kann auch das Homeoffice noch sinnvoll sein.

Den geforderten Arbeitsschutz unterstützen auch Trennwände oder Schutzscheiben zwischen den Arbeitsplätzen. Ist das nicht möglich, z. B. im Flur oder im Konferenzraum, hilft nur der Mundschutz! Damit schützt du auch die Kollegen, die zur Risikogruppe gehören, und die jetzt vielleicht mit einem mulmigen Gefühl zur Arbeit kommen.

Lüften, lüften, lüften

In geschlossenen Räumen steigt die Anzahl von Krankheitserregern in der Luft. Deshalb ist regelmäßiges Lüften wichtig. Dadurch reduzierst du die möglicherweise in der Luft vorhandenen erregerhaltigen Tröpfchen.

Pause allein oder mit Abstand verbringen

Die gemeinsame Mittagspause und das gemütliche Beisammenstehen im Rauchereck sollten wegfallen. So schwer es allen fällt, sollten Teams möglichst zeitlich versetzt in die Pause gehen, um eine überfüllte Kantine zu vermeiden. Und bitte nicht die Köpfe zusammenstecken, sondern am Tisch jeweils mindestens einen Platz Abstand lassen.

Dienstreisen und Meetings

Auf Dienstreisen und Präsenz-Meetings solltest du nach Möglichkeit verzichten. Halte Besprechungen lieber digital ab. Treffen mit externen Geschäftspartnern oder Lieferanten sollten nur im Ausnahmefall persönlich stattfinden. Auch Firmenfahrzeuge sollten möglichst ohne Mitfahrer genutzt werden, da hier der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ansonsten gilt: Maske auf.

Praktischer Arbeitsschutz dank ärztlicher Beratung 

Du bist unsicher, wie hoch dein persönliches Ansteckungsrisiko ist? Dann kannst du dich von deinem Hausarzt oder dem Betriebsarzt persönlich beraten lassen. Er checkt deine persönlichen Risiken und besondere Gefährdungen durch eventuelle Vorerkrankungen.

Und für alle gilt: Kollegen mit entsprechenden Symptomen müssen zuhause bleiben. Sie sollten dies umgehend vom Arzt abklären und sich ggf. krankschreiben lassen. Bestätigt sich die Infektion, muss der Arbeitgeber informiert werden. Dann kann er umgehend auch die Kontaktpersonen benachrichtigen.

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