Storytelling

Storytelling im Vorstellungsgespräch: Erzähl deine Geschichte!

Mit Geschichten ziehst du Zuhörer in deinen Bann – und auf deine Seite. Mach dir Storytelling im Vorstellungsgespräch zunutze und überzeuge mit deiner Geschichte. Wir verraten dir wie!

Warum Storytelling im Vorstellungsgespräch wirkt

Der erste Eindruck zählt: Mit deinem Outfit, deinem stimmlichen und körperlichen Ausdruck kannst du bereits eine Wirkung erzielen, die deine fachlichen Kompetenzen unterstreicht. In Bewährungssituationen wie dem Vorstellungsgespräch kann dir zusätzlich das Konzept der Selbstwirksamkeitserwartung in Form von Storytelling helfen.

Dabei spielen deine Erfolgserlebnisse sowie Erfahrungen von Menschen, die dich geprägt haben, eine Rolle: Vor dem Gespräch kannst du dir Erlebnisse oder prägende Ereignisse in Erinnerung rufen und dann in deine Antworten einfließen lassen. So kommst du z.B. nicht in Versuchung, stichwortartig deine Kompetenzen aufzuzählen, sondern machst sie für dein Gegenüber erlebbar und dich damit nahbar. Denn Geschichten bewegen Menschen und bleiben länger im Gedächtnis.

Anders gesagt: Mit Storytelling bleibst du länger im Gedächtnis.

So wendest du Storytelling im Interview an

Du fragst dich nun, wie du das in der Praxis umsetzt? Hier ein kurzer Leitfaden für Storytelling, an dem du dich orientieren kannst:

  • Rufe dir vor dem Bewerbungsgespräch deine Erfolgserlebnisse ins Gedächtnis oder die von Menschen und Vorbildern, die du achtest und die dich inspiriert haben. Am besten hältst du sie schriftlich fest. Diese kannst du dann als kleine Storyhäppchen im Gespräch einbauen.
  • Dein Leben ist keine Checkliste deiner Eigenschaften und Erfolge! Darum sprich auch nicht schematisch davon, sondern schildere Situationen, die deine Stärken und deine fachlichen Kompetenzen illustrieren.
  • Berichte über Menschen, die dich inspirieren und die dich geprägt haben, z.B.: Lehrer, Vorgesetzte, Eltern.
  • Schildere deine Erfolge, aber erwähne dabei auch die Menschen, die den Erfolg möglich gemacht haben. Erwähne auch herausfordernde Gegner, wenn es sinnvoll erscheint. Erkläre außerdem, was du aus deinen Erfolgen gelernt hast.
  • Auch Rückschläge solltest du nicht unerwähnt lassen. Beschuldige dabei aber keinesfalls andere Menschen oder mache bestimmte Umstände dafür verantwortlich. Gehe vielmehr darauf ein, was du aus diesen Krisen gelernt hast.
  • Gibt es Situationen in deinem Privatleben, aus denen du etwas für deinen Beruf gelernt hast? Dann kannst du auch diese miteinbringen.
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StorytellingIm Haufe TaschenGuide „Storytelling“ von Gregor Adamczyk erfährst du, wie du erfolgreiche Geschichten konzipierst und sie gewinnbringend einsetzt.

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