Lächeln

Smile 😊 – heute schon gelächelt?

Tag für Tag nutzen wir unsere Mimik im Austausch mit Anderen. Und doch unterschätzen wir oft ihre Wirkung. Am heutigen World Smile Day zeigen wir dir, was ein Lächeln bewirken kann.

Mimik in Verkaufsgesprächen

In fremden Situationen mit unbekannten Menschen scannt das Gehirn automatisch, ob einem die Umgebung freundlich gestimmt ist. Ein nettes Grinsen ist häufig ein bewährter „Eisbrecher“, um eine freundliche Gesprächsatmosphäre zu erzeugen.

Bei jeder Begegnung nehmen wir mehr oder weniger bewusst wahr, was sich im Gesicht des Gegenübers abspielt. Lächelt z. B. der Verkäufer, wenn ein Kunde einen Laden betritt, fühlt dieser sich gleich willkommen. Ein skeptischer Blick aus zusammengekniffenen Augen wirkt dagegen eher abschätzig. Hier wird wohl kaum ein vertrauensvolles Gespräch stattfinden können.

Das Lächeln des Verkäufers sorgt auch beim Gegenüber für eine entspannte Gesprächsatmosphäre und gute Laune. Dabei sinkt automatisch der Stresspegel beim Kunden und er äußert dann meist viel offener seine Wünsche und Bedürfnisse – und kauft letztlich auch mehr ein.

Lächeln mit Gesichtsmaske

Wenn allerdings – wie beim „höflichen Lächeln“ – nur der Mund lächelt, springt der Funke nicht über. Und hinter einer Gesichtsmaske nimmt man es nicht einmal wahr. Das „höfliche Lächeln“ kommt häufig dann zum Einsatz, wenn sich Menschen nicht persönlich kennen. In normalen Zeiten signalisiert es Kooperation und Zustimmung. In Corona-Zeiten reicht das aber nicht aus! Es wirkt nicht echt, wenn die übrige Mimik und Körperhaltung dabei neutral bleiben.

In Zeiten der Maskenpflicht kommt es also darauf an, auch mit den Augen zu lächeln und gleichzeitig einen intensiven und empathischen Blickkontakt herzustellen. Mit einem „echten Lächeln“ und den entstehenden Lachfältchen um die Augen wirkst du authentisch, warm und herzlich. Dies gelingt dir vor allem dann, wenn du es schaffst, innerlich ein Gefühl von Freude zu aktivieren, indem du z. B. an schöne Situationen zurückdenkst.

Gar nicht so einfach? Wer es nicht hinbekommt, kann auch auf „lächelnde Gesichtsmasken“ zurückgreifen, um auch dem Gegenüber ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern…

Lächeln und Gestik am Telefon

Kann dich der Gesprächspartner am Telefon nicht sehen, solltest du die Mimik „hörbar machen“. Daher raten alle Verkaufstrainer dazu, auch dann zu lächeln und die Zähne zu zeigen, wenn du den Telefonhörer am Ohr hast. Denn das merkt auch der Angerufene: Deine Stimme klingt heller und entspannter als bei einem ernsten Gesichtsausdruck.

Wenn du zusätzlich deine Arme und Hände zum Gestikulieren einsetzt, regst du damit auch automatisch deine Atmung und Modulation an. Deine Stimme wirkt damit lebendiger. Gleichzeitig unterstreicht es das Gesagte, ebenso wie eine lebhafte Sprechweise und variantenreiche Betonung. Sprich daher immer mal lauter und leiser, langsamer und schneller. Achte zudem auf deine Sprachmelodie. Damit schaffst du es, auch am Telefon sicher und souverän zu wirken.

Körpersignale richtig senden

Wer die Körpersignale des Gegenübers richtig wahrnehmen und deuten kann, kann sich selbst und andere besser verstehen. So schaffst du es angemessener zu reagieren und Begegnungen positiver zu gestalten. Unser TaschenGuide zeigt, was Körpersprache ausmacht und wie man sie im Berufsleben einsetzt, um authentisch und überzeugend zu wirken.

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