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Seid nett zueinander: Komplimente mit der Kudo-Box
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Seid nett zueinander: Komplimente mit der Kudo-Box

 Mirjam Maier
Mirjam Maier
Content Producerin

Wir machen anderen viel zu selten Komplimente. Auch den Kollegen, die es wirklich verdient haben. Die Kudo-Box schafft Abhilfe. Hier erfährst du, wie die Box funktioniert!

Mehr Komplimente für mehr Glücksgefühle

Die Kollegin hat dir in einer schwierigen Situation den Rücken gestärkt? Dein Team hat dir eine tolle Geburtstagsüberraschung gemacht? Dein Chef hat dir eine spannende neue Aufgabe übertragen? Im hektischen Tagesgeschäft bleibt es da oft nur bei einem zwar ernst gemeinten aber doch schnellen „Danke“ und eine ernsthafte Wertschätzung bleibt auf der Strecke.

Mit der Kudo-Box läuft das anders. Lob oder Komplimente werden sofort aufgeschrieben, zentral gesammelt und dann bei einem gemeinsamen Termin dem ganzen Team vorgelesen.

Wäre das nicht auch etwas für dein Team? Die Kudo-Box stärkt nicht nur euren Zusammenhalt. Sondern verbreitet auch jede Menge häufig unerwarteter Glücksgefühle.

Lob und Danke in der Kudo-Box sammeln

Eigentlich ganz einfach. Erstmal braucht ihr nur Karten und eine Schachtel. Ihr könnt ganz normale Karteikarten nehmen. Oder selbst welche gestalten. Die Kudo-Box platziert ihr am besten so, dass jeder hin und wieder mal dran vorbeiläuft – so gerät sie nicht in Vergessenheit. Immer, wenn du dich über etwas gefreut hast oder dich bei jemandem bedanken möchtest, schreibst du es auf eine Karte und wirfst sie in die Kudo-Box.

Wichtig: Du musst draufschreiben, von wem das Lob kommt und an wen es geht – es soll nicht anonym sein. Zu einem gemeinsam festgelegten Zeitpunkt – zum Beispiel bei eurem wöchentlichen Jour fixe – lest ihr die Karten dann in der Runde vor.

Und, ebenfalls wichtig: In die Kudo-Box kommt keine Kritik. Nur Anerkennung, Lob und positive Gefühle. Für alles andere gibt es Feedbackgespräche. Der Begriff „Kudo“ kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Ruhm“ oder „Ehre“.

Kudo-Box für virtuelle Teams

Arbeitet ihr generell oder aufgrund von Corona gerade hybrid oder virtuell zusammen, gibt es alternativ auch eine Online-Variante, die ihr nutzen könnt: https://kudobox.co/. Die Links zu den Karten könnt ihr z. B. in einem separaten Chatraum speichern und dann in eurem Meeting öffnen. Aber auch hier nicht vergessen, euren Namen und den der Empfängerin auf die Karte zu schreiben.

Chancen mit der Kudo-Box

Am Anfang ist es vielleicht ein wenig zäh. Aber nach den ersten Runden merken die meisten, was für ein schönes und erfüllendes Ritual das ist. Und, dass man natürlich nicht nur die großen Dinge wie Beförderungen oder Gehaltserhöhungen lobend erwähnen darf. Im Gegenteil: Gerade die kleinen Glücksmomente, die im Alltag so leicht untergehen, dürfen und sollen gewürdigt werden.

Kalkuliere mit diesen Risiken

Nun – natürlich kann es sein, dass die Kudo-Karten tendenziell immer an die gleichen Personen gehen. Das kann bei einzelnen Teammitgliedern zu Enttäuschungen führen – und bei den Spitzenreitern einen regelrechten Wettkampf entfachen. Das ist natürlich nicht Sinn und Zweck von Kudo. Jeder sollte daran denken, das Lob über die Zeit gerecht aufzuteilen. Selbstverständlich muss sich keiner was aus den Fingern saugen.

Tipp: Wenn es bei euch im Team Mitglieder gibt, die niemals positiv auffallen und deren Wesen oder Leistungen nie gelobt werden, dann ist das auch eine wichtige Botschaft. Besonders Führungskräfte sollten darauf achten, ob und warum solche Ungleichgewichte bestehen. Und dann eventuell Gespräche mit den Mitarbeitern führen.

In der Regel werden aber alle hin und wieder bedacht – und nicht nur die Empfänger des Feedbacks, sondern auch diejenigen, die sie gelobt haben, gehen mit einem guten Gefühl aus dem Meeting raus. Also: Probiert es doch gleich mal selbst aus!